Verkehr

ImageMit der Linzer Ostumfahrung soll für den ungehemmten LKW-Transit von der Ostsee zur Adria eine weitere Schneise freibetoniert werden. Das ist Verkehrspolitik der Marke Vorgestern. Das Gebot der Stunde: Schiene statt Verkehrslawine!

ImageMit der Linzer Ostumfahrung ist eine weitere Schneise für den Transitverkehr von der Ostsee bis zur Adria geplant. Doch es rührt sich Widerstand. Das Werkstatt-Blatt führte dien Gespräch mit VertreterInnen der "BürgerInneninitiave keine Ostumfahrung" (BIKO).

ImageRudi Schober, Solidarwerkstattaktivist und Gemeindrat in Ottensheim, hat nachgerechnet, wie hoch der Preis bei verschiedenen Verkehrsprojekten in Oberösterreich ist – und zwar bezogen auf den Preis je Laufmeter. Sein Befund ist verblüffend.

By Herbert Ortner, Vienna, Austria (own digital image) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons

Erich Klinger (Linz) empört sich in seinem Offenen Brief an Bürgermeister Schagerl über die Demolierung der Ybbstalbahn. Denn: "Zu einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik gehört der Erhalt bzw. die Reaktivierung bestehender Eisenbahnstrecken, als tragfähige Achsen einer Verkehrspolitik, die den Menschen eine Alternative zum eigenen Auto bietet und auch bieten muss."

ImageDie neuen Eisenbahnpläne von Verkehrsministerium und ÖBB gehen in Richtung „Zwei-Klassen-Bahn“. Die Pyhrnbahn zwischen Linz und Graz ist ein Opfer dieser „Doktrin“. Heinrich Höbarth von der Initiative Pyhrnbahn wehrt sich dagegen und fordert die durchgehende Zweigleisigkeit und Schnellzugtauglichkeit auf der Phyrnstrecke.

 

Image„Die Unterstützung der Region für ihre Bahn ist mehr denn je erforderlich! Die Bürgermeister der Bezirke, die Meinungsbildner, Wirtschaft, Tourismus und die Europaregion müssen sich für die Bahn einsetzen. Es geht schließlich um ein wesentliches Zukunftsprojekt für die Region, ihre Bürger und die folgenden Generationen.“ So kann man die Ergebnisse des Mühlkreisbahngipfels vom 11. Februar 2014 zusammenfassen. Eine Presseinformation der Plattform ZUGKUNFT Mühlkreisbahn, der unabhängigen regionale Initiative für den Erhalt und die Attraktivierung der Mühlkreisbahn.

ImageVor 5 Jahren wurde noch von der oö Politik verkündet, dass alles unternommen werden muss, dass der Ausbau der Summerauer Bahn im oberösterreichischen Mühlviertel gleichzeitig mit der S10 fertig gestellt wird. Die Realität schaut leider anders aus: Wahrscheinlich wird bei der Fertigstellung der S10 noch nicht einmal mit dem Ausbau der Bahn begonnen worden sein. Eine Medieninformation von Lukas Beurle von der Initiative Nachhaltige Mobilität.
ImageRudi Schober, Gemeinderat in Ottensheim und Solidarwerkstatt-Aktivist, fordert die Sanierung der Mühlkreisbahn mitsamt den dazugehörigen Maßnahmen und das rasch: "Wir wurden zulange von der Politik hingehalten, um nicht ungehalten zu sein."
ImageDie Bezirkshauptmannschaft Gmünd hat für den 31.10. eine ordnungsgemäß angekündigte LKW-Blockade gegen den überbordenden Transitverkehr in Grametten (NÖ) untersagt - mit der Begründung, dass diese gegen das „Grundrecht der Freizügigkeit und des freien Warenverkehrs“ verstoße. Die UmweltaktivistInnen lassen sich aber nicht einschüchtern. Für den 15. November sind die nächsten LKW-Blockaden angemeldet.
ImageLandesrat Entholzer präsentiert einen Plan, der die PendlerInnen im oberen Mühlviertel und die AktivistInnen für den Erhalt der Mühlkreisbahn fassungslos macht: Statt einer Sanierung der Mühlkreisbahn bis Aigen-Schlägl soll eine Regio-Tram nur mehr bis Klein-Zell gehen. Fazit: Halbierung der Bahnstrecke zu den vierfachen Kosten.