Verkehr

ImageAm 1. April 2016 veranstaltete die Initiative Verkehrswende jetzt in Linz eine Demonstration für eine "Verkehrswende jetzt!". Hier die Rede von Eveline Steinbacher, Aktivistin der Solidarwerkstatt.

ImageDas Land NÖ will die Gynäkologie und Geburtshilfe-Station in Waidhofen zusperren. Doch die Region wehrt sich gegen dieses Spar- und Zusperrpolitik. Ein Beitrag von Josef Baum (Verkehrsforum Waldviertel), der sich in dieser Bewegung für den Erhalt der Gyn engagiert.

ImageIn Österreich zählt der Autoverkehr zu den am raschesten wachsenden Verursachern von klimaschädlichen Emissionen. Die Umweltexpertin Helga Kromp-Kolb ruft deshalb dazu auf, „dass wir nicht jetzt noch Sachen machen, die uns binden an die fossilen Brennstoffe, sodass wir es noch schwerer haben, sie wieder loszuwerden. Wenn ich jetzt noch investiere in das Verkehrssystem für fossile Energien, dann schaffe ich eine Infrastruktur, die es dann viel schwerer macht, umzustellen.“

ImageDie „Transeuropäischen Netze“ (TEN) der EU sollen mit hunderten Milliarden Euro den Kontinent in ein Fließband für den „freien Warenverkehr“ verwandeln. Österreich liegt im Fadenkreuz von vier der neun TEN-Korridoren. Für den TEN-„Lückenschluss“ in Österreich – Megastraßen im Großraum Linz, Lobauautobahn in Wien, Schnellstraße Fürstenfeld – sind sechs Milliarden Euro vorgesehen. Doch überall rührt sich Widerstand.

Demo Verkehrwende jetzt 1.4.2016- Lebensqualität und Klimaschutz brauchen Verkehrswende!
- Lebensraum für Menschen statt für Autos!
- Nicht länger stauen, Öffis ausbauen!


Am Sonntag reden die politischen Verantwortlichen vom Klimaschutz, während der Woche wollen sie neue sündteure Megastraßen wie den Linzer Westring bauen. Dabei ist der Autoverkehr einer der größten Klimakiller in Österreich. Diese Verkehrspolitik ist ein schlechter Scherz! Kommt daher zu Demonstration der "Initiative Verkehrswende jetzt!" am Freitag, 1. April 2016
Treffpunkt: 16 Uhr, Martin Luther Platz, 4020 Linz
anschließend Marsch durch die Landstraße, über die Nibelungenbrücke zum Neuen Rathaus.

ImageDie Eisenbahnverbindung zwischen Graz und Linz, der zweit- und drittgrößten Stadt in Österreich, ist völlig ungenügend. Wenn wir den Klimaschutz ernstnehmen wollen, muss diese Strecke endlich durchgehend zweigleisig und schnellzugtauglich gemacht werden, fordert Heinrich Höbarth und lädt zum 3. Treffen der Initiative Pyhrnbahn am 22. Februar 2016 nach Rohr ein.
ImageWährend in Paris intensiv um die notwendigen Verringerungen der Treibhausemissionen gerungen wird, drohen mit der Westringautobahn mitten durch Linz die verkehrsbedingten Emissionen für die nächsten Jahrzehnte massiv anzusteigen. Eine Medieninformation der Initiative Verkehrswende jetzt!
Verkehrswende jetzt"Zukünftige Generationen werden uns noch lange Vorwürfe machen. Erreichen der Klimaziele nur mit umweltfreundlicher Verkehrswende möglich!" Während der Bau der S 10-Schnellstraße durch das Mühlviertel bereits abgeschlossen wurde, wurde mit dem Ausbau klimafreundlicher Alternativen in der Region, wie der Summerauerbahn, noch nicht einmal begonnen. Hier die Medieninformation der "Initiative Verkehrswende jetzt!", einem Netzwerk von 18 Bürgerinitiativen, das sich für eine umwelt- und menschengerechte Verkehrspolitik in Oberösterreich einsetzt.

ImageWenn wir den Klimawandel noch in den Griff bekommen wollen, ist es zu wenig, auf die Politik von oben zu warten, wir müssen auch auf Landes- und Gemeindeebene jede Möglichkeit dafür nutzen. Peter Baalmann (Probahn OÖ) fordert daher den raschen Weiterbau der Gmundner Straßenbahn.

ImageDie Radlobby Oberösterreich fordert Ersatzmaßnahmen für die fehlende Eisenbahnbrücken-Radverbindung während des vierjährigen Umbaus. Vor allem auf der Nibelungenbrücke müssen - wie der letzte Unfall wieder einmal zeigt - die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte durch Sofortmaßnahmen ausgeglichen werden. Auch bei der Umleitung über die VOEST-Brücke sind wesentliche Verbesserungen möglich.