Verkehr

Die niederösterreichische Landesregierung will ab Mitte Mai die Donauuferbahn zwischen Lehen-Ebersdorf und Weins (19 km) abreißen. Tun wir alles, um - wie im Vorjahr - auch jetzt die Donauuferbahn in letzter Sekunde zu retten!

Unter der Losung "Zukunft statt Westring-Autobahn!" zog am 27. April 2018 eine lebendige und lautstarke Demonstration vom Neuen Linzer Rathaus über die Nibelungenbrücke zum Landhaus. Dazu eine Presseaussendung der "Initiative Verkehrswende jetzt!", die diese Demonstration organisierte.

Ab Herbst 2018 soll der Bau der A26-Westring-Autobahn mitten durch Linz begonnen werden. Das ist ein Angriff auf unsere Zukunft! Aus vielen Gründen:

Die geplante Westring-Autobahn senkt laut Studie des Umweltbundesamtes die durchschnittliche Lebenserwartung der Linzer Bürgerinnen und Bürger um ein halbes Monat. Grund: Steigendes Luftverschmutzung durch mehr Autoverkehr. Die "Initiative Verkehswende jetzt!" ruft daher für den 27. April zu einer Demonstration unter dem Motto "ZUKUNFT STATT WESTRING-AUTOBAHN!" auf. Hier eine Medieninfomation der "Initiative Verkehrswende jetzt!"

Bürgerinitiativen üben scharfe Kritik am Lobautunnel. Als Alternative fordern sie den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs. Ein Bericht von einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema.

Dem Klima, unserer Gesundheit und Lebensqualität zuliebe, ruft die Initiative Verkehrswende jetzt! für 27. April 2018 zur Demonstration "ZUKUNFT STATT WESTRING-AUTOBAHN!" auf: Treffpunkt 17h, Neues Rathaus, 4040 Linz.

10 Argumente der überparteilichen Bürgerinitiative "Zukunft statt Autobahn" gegen die Lobau-Autobahn.

Die Lobau-Autobahn gefährdet ein Naturschutzgebiet. Das Projekt passt in den Trend, Autofahren praktischer und leichter zu machen, während  Ausbau von Rad- und Fußwegen sowie Vergünstigung öffentlicher Verkehrsmittel hinterherhinken.

Ein Vorschlag von Heinrich Höbarth (Initiative Pyhrnbahn) für einen langfristigen Knoten- und Kantenzeitenplan*) für den innerösterreichischen Schnellzugverkehr.

Offensichtlich auf Anweisung des Linzer Bürgermeisters geht das Magistrat Linz gegen eine Initiative, deren Inhalte dem Stadtoberhaupt nicht zu Gesicht stehen, mit gesetzeswidrigen Schikanen vor. So wurden der "Initiative Verkehrswende jetzt!" das Aufstellen von Plakatständern verweigert, für die ordnungsgemäß angesucht wurde. Ein eindeutiger Verstoß gegen das Recht auf Meinungsfreiheit. Nachdem sich die Initiative dieses Recht nicht nehmen ließ, wurden diese Plakatständer vom Magistrat in einer Nacht und Nebelaktion vor fast zwei Monaten entwendet und bis heute nicht zurückgegeben! Hier ein Offener Brief der "Initiative Verkehrswende jetzt!" an den Linzer Bürgermeister, auf den dieser seit mehr als einem Monat nicht in der Lage zu antworten ist.