Eine jüngste Studie des Umweltbundesamtes alarmiert: Österreich verfehlt seine Klimaziele bei weitem. Als Konsequenz fordert die Initiative Verkehrswende jetzt! den sofortigen Stopp des Baus der A26-Autobahn. Sie ist das klimaschädlichste Großprojekt in Oberösterreich.


Das Umweltbundesamt (UBA) alarmiert in seiner jüngsten Studie: Österreich wird die Klimaziele deutlich verfehlen. Bis 2030 wird Österreich wahrscheinlich um 20 Millionen Tonnen CO2 mehr hinausblasen als erlaubt ist. Damit drohen Strafzahlungen der EU von fast 6 Milliarden Euro. Das UBA fordert daher von der Regierung dringend eine Kursumkehr, um die Klimaziele doch noch zu erreichen.

Einer der größten Verursacher für klimaschädliche Emissionen ist nach wie vor der Verkehr, dessen CO2-Ausstoß um fast 50 Prozent über dem Niveau von Anfang der 90er Jahre liegt. Was wir sofort tun können: klimaschädliche Großprojekte sofort stoppen! Das klimaschädlichste Großprojekt in unserem Bundesland ist die geplante A26-Autobahn in Linz. Ihr Bau, der im Sommer 2026 beginnen soll, kann nur als ein Klima-Verbrechen einer Handvoll verantwortungsloser PolitikerInnen bezeichnet werden, das uns und unseren Kinder im wahrsten Sinn des Wortes teuer zu stehen kommt. Die Errichtung der Tunnel-Autobahn würde rd. 200.000 bis 300.000 Tonnen CO2 verursachen. Der Betrieb der Autobahn verschlingt allein für Belüftung und Beleuchtung die Energie einer Kleinstadt. Gemeinsam mit dem zusätzlichen Verkehr, der durch diese Autobahn generiert wird, summiert sich das über einen Zeitraum von 25 Jahren auf rd. 500.000 Tonnen CO2!

Die Botschaft an die Bundes-, Landes- und Stadtpolitik kann deshalb nur sein: Stoppen Sie den Bau dieses klimaschädlichen Monsterprojekts, das aufgrund des massiven Verfehlens der Verkehrsprognosen jegliche Berechtigung verloren hat! Investieren Sie stattdessen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und den Bau von neuen Radwegen. Das hilft nicht nur dem Klima und unserer Gesundheit, sondern ist langfristig auch viel billiger. Gabriele Müller (Initiative Verkehrswende jetzt!): „Wir können uns diese Autobahn nicht leisten – weder ökologisch noch finanziell. Je früher das die Politik begreift, desto eher können wir eine Umkehr einleiten.“

Für Nachfragen:
Gabriele Müller, 0699 11891206