Umwelt & Energie

ImageNach dem GAU von Tschernobyl wurden EU-Verordnungen erlassen, die für Notfälle wie einen atomaren GAU eine erhöhte radioaktive Belastung von Lebensmitteln erlauben, um eine Nahrungsmittelknappheit zu vermeiden. Nach einer Meldung des Umweltinstituts München wurde diese Möglichkeit einer Notfallsverordnung nun in einer am 25. März erlassenen Schnellverordnung der EU-Kommission dazu missbraucht, um Importe von japanischen Nahrungsmitteln auch aus den Präfekturen rund um Fukushima zu ermöglichen, was ein Überschreiten der üblichen Radioaktivitäts-Grenzwerte um bis das Zehnfache ermöglicht. 

Image"Wir haben es jetzt mit dem SuperGau zu tun. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst. Weitere Evakuierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich. Keine weitere Bagatellisierung der Kontamination des Meeres", warnt der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V., Physiker und Bürgerrechtler, Dr. Sebastian Pflugbeil, und verweist auf die Homepage der IAEA, wo über das Radiation-Monitoring in der Umgebung des zerstörten KKW Fukushima berichtet wird.

Image Die Atomkatastrophe in Japan zeigt, wie wichtig und aktuell die Forderung nach Austritt aus EURATOM ist. Das Volksbegehren hat nicht zuletzt deshalb die 100.000-Hürde knapp verfehlt, weil etliche "unterstützende" Organisationen auf Tauchstation gegangen sind. Just nach der aktuellen Atomkatastrophe tauchen einige auf, um die Forderung nach EURATOM-Austritt völlig beiseite zu schieben. Aber der „Raus-aus-EURATOM“-Zug fährt – v.a. auf Gemeindeebene – weiter.

ImageNach ersten Zwischenergebnissen könnte es für das Volksbegehren „Raus aus EURATOM!“ knapp werden, die Hürde von 100.000 Unterschriften zu überspringen, die für einen Erfolg dieser Initiative erforderlich sind. Jede und jeder hat es jetzt noch in der Hand, dieses Volksbegehren zu einem Erfolg zu machen! Das Volksbegehren läuft noch bis Montag, 7. März 2011.

 


Image In Umweltkreisen wird der neue EU-Energiekommissar Öttinger nur Mr. Atomkraft genannt. Es stellt sich die Frage, wie sich ein Kommissar mit engen Kontakten zur Atomindustrie, zukünftig in Energiefragen, wie etwa der Laufzeitverlängerung verhalten wird. Nachdem aber die Kommission hofft, die Atomenergie zu einer stärker akzeptierten Energieoption zu machen, werden wohl die Atomkonzerne weiter kräftig Gewinne machen, und die Bevölkerung weitere Störfälle akzeptieren müssen, denn ...

ImageMag a Dipl.-Ing. Michaela Rovere, Studium der Physik und Mathematik an der Universität Linz, meint: "Wenn schon etwas strahlen muss, dann bitte die Sonne!"

ImageDie österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) erstellte 2008 im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt eine Studie über die energiepolitischen Alternativen Österreichs. Das Resümee: Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern bei der Strom- und Wärmeaufbringung ist möglich bis 2020/2030 - wenn energisch energiepolitisch umgesteuert wird.

ImageGüssing zeigt, was in ganz Österreich möglich ist: Energieautarkie auf der Basis erneuerbarer Energieträger. Der schützt die Umwelt und schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze.
ImageAnhand von hundert auführlich recherchierten Gründen zeigen die Elektrizitätswerke Schönau (BRD), warum es höchste Zeit für den Atomausstieg ist. Sie finden diese unter https://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml Wir bringen hier eine kurze Zusammenfassung der Argumente gegen Atomenergie, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: (1) Abhängigkeit, (2) Vertreibungen, (3) Krebsgefahr, (4) Strahlende Jobs, (5) Evakuierung, (6) Atommüll, (7) Klimaschutz, (8) Subventionen, (9) Konzern-Politik, (10) Tschernobyl.

ImageDie Mitgliedschaft bei EURATOM macht die Anti-Atompolitik Österreichs unglaubwürdig. Trotzdem versucht die Regierung immer wieder diese Mitgliedschaft zu rechtfertigen. Wir setzen uns hier mit diesen "Argumenten" auseinander.