ImagePressemeldung der IST - Initiative SteirerInnen gegen Tierfabriken 

2. Steirischer Nasenkluppen-Marsch in Graz, am Samstag den 24.10.2015 um 10 Uhr, Herrengasse 16 unter dem Motto: Diese Art Landwirtschaft stinkt uns!


Die IST und der VGT veranstalten am 24.10.2015 um 10 Uhr den 2. Steirischen Nasenkluppen-Marsch durch die Grazer Innenstadt (Start um 10 Uhr, Herrengasse 16). Landbevölkerung, Tier- und Umweltschützer, welche sich in der IST vereinen, warnen: Die Industrialisierung der steiermärkischen Landwirtschaft schreitet ungebremst voran. Bauernsterben, Tierleid, Killerkeime, Verseuchtes Trinkwasser, Gestank, zerstörtes Dorfleben und andere unhaltbare Auswirkungen der intensiv betriebenen Tierfabriken auf Mensch, Tier und Natur erfordern ein sofortiges Umdenken und Handeln.

11 von 18 Betrieben wollen mehr als verdoppeln
Der Trend zur Konzentration der Massen macht auch vor der steirischen Landwirtschaft nicht halt. 24 Projekte, welche die IST laufend verfolgt, zeichnen ein klares Bild:

5 Betriebe sollen neu enstehen
7
Betriebe wollen bis maximal verdoppeln
11
Betriebe wollen verdoppeln bis verfünffachen (3 verdoppeln, 5 verdreichfachen, 2 vervierfachen, 1 verfünffachen)
1
Megabetrieb läuft ohne jegliche Umweltprüfung

 Im Detail:

  • 5 Betriebe kommen neu: Darunter 2 Megaställe mit 281 und 505 GVE
  • 5 Betriebe mit weniger als 100 GVE (mit 17, 22, 63, 66, 80 GVE) wollen in die obere Liga aufschließen und expandieren massivst (um 356%, 377%, 430%, 296%, 204%)
  • 5 Betriebe bis rund 100 GVE (mit 24, 75, 98, 103, 103 GVE) expandieren moderat bis stark (um 100%, 120%, 35%, 20%, 13%)
  • 4 Großbetriebe (120, 124, 150, 162 GVE) expandieren massiv (um 166%, 218%, 216%, 231%)
  • 4 Megabetriebe (178, 182, 270, 305 GVE) expandieren moderat bis stark (um 12%, 65%, 77%, 47%)
  • Der größte Megabetrieb läuft seit 10 Jahren ohne jegliche UVP- und IPPC-Umweltprüfung

Image

Agrarwende JETZT!

Aufgrund dieser unhaltbaren Zustände ruft die IST zum Demomarsch in Graz auf. Dabei stellt sie zentral 2 Forderungen:

  • An die Politik die Einleitung der sofortigen Agrarwende zur bäuerlichen Qualitätsproduktion so wie es uns vor dem EU-Beitritt versprochen worden ist.
  • An Politik, Handel und Medien die wahrheitsgemäße Aufklärung der Öffentlichkeit über die Funktionsweise der Industriellen Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur.

Kontakt: Sprecher Anton Sutterlüty - 0664 73321636

Faltblatt zur Veranstaltung

Zum 1. Nasenkluppen-Marsch