Terminkalender

Wanderausstellung: "200 Jahre Karl Marx … die Welt verändern" (Ottensheim)
Dienstag 23 Januar 2018, 19:00

200 Jahre Karl Marx … die Welt verändern

Erstmalige Präsentation der Wanderausstellung im Gemeinderatssaal in Ottensheim

Dienstag, 23. Jänner 2018, 19 Uhr

Einführung zur Ausstellung von Assoz.Univ.-Prof. Mag. Dr. Roland Atzmüller, MPhil (Johannes Kepler Universität Linz)

Veranstalter: SPÖ Ottensheim in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Entwicklungspolitik

Eintritt frei.

Karl Marx‘ Geburtstag jährt sich 2018 zum zweihundertsten Mal.

Aus diesem Anlass wurde eine Wanderausstellung gestaltet, die einen ersten, notwendig selektiven Einblick in das „Phänomen“ Marx, seine Zeit und seine Theorien geben und zu einer weiteren vertieften Beschäftigung mit den Themen oder Gedanken von Karl Marx anregen möchte.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 erschien vielen die Theorien von Karl Marx‘ als erledigt. Das änderte sich aber mit der Finanzkrise 2008, in deren  Folge auch von konservativer Seite die Frage gestellt wurde, ob Marx nicht doch Recht hatte?

Sparen um „jeden Preis“, besonders im Sozialbereich, bei den gesellschaftlich Schwachen und  an den Rand gedrängten, aber auch im Gesundheits- und  Bildungsbereich sowie die wachsende Unsicherheit und die Erwerbslosigkeit und die offensichtliche Unbeherrschbarkeit der kapitalistischen Produktion, sei es in sozialer, sei es in ökologischer Hinsicht, sind nur einige Symptome der Widersprüche des globalen Kapitalismus, die nicht zuletzt durch eine Aktualisierung marxscher Theorien und Begriffe in ihrer vollen Bedeutung erfasst werden können.

Die Ausstellung versucht hier mit Blick auf das Werk von Karl Marx (und Friedrich Engels) einige grundsätzliche Fragen punktuell zu beantworten, aber auch das Umfeld, in dem es entstand, kompakt aufzuzeigen.

Die Ausstellung besteht aus 12 roll-ups und wurde erstellt in Zusammenarbeit der Abteilung für Theoretische Soziologie und Sozialforschung am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz, mit dem Institut für Angewandte Entwicklungspolitik und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien sowie mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.