Bildung

  • ImageDass die Einführung der Neuen Reifeprüfung (NRP) an mangelndem medialen Interesse litt, wird man nicht behaupten können: Berichte über haarsträubende Pannen wurden nahezu im Wochentakt serviert, eine Verschiebung des ersten Durchgangs um ein Jahr wurde notwendig und zuletzt überwogen die Meldungen über Schwindeln und Suspendierungen von LehrerInnen bzw. DirektorInnen bei der unmittelbaren Durchführung. Wenig Niederschlag in den Medien fanden hingegen Auseinandersetzungen mit der inhaltlichen Seite der NRP.

  • ImageDie von der Regierung geplante Änderung des Dienstrechts hat nichts mit eine Verbesserung der Betreuung der SchülerInnen zu tun, im Gegenteil: durch ein monströses Sparpaket in der Höhe von 800 Millionen Euro soll die Zeit, die den LehrerInnen zur Betreuung des/der einzelnen Schüler/in zur Verfügung steht, deutlich reduziert werden.
  • ImageDer jetzige Angriff auf die LehrerInnen ist der Startschuss für einen Angriff auf die Arbeitzeitregelungen aller Lohnabhängigen. Ganz offensichtlich gehen jetzt dabei letzte demokratische Spielregeln verloren und die "Krise" gibt den Ring frei für eine weitere entscheidende Runde der Umverteilung von unten nach oben - auch in der Bildung.
  • ImageStellungnahme der Österreichischen LehrerInnen-Initiative (ÖLI) und Unabhängigen GewerkschafterInnen (UGÖD)zu den Schulverwaltungsreformplänen von Bund und Ländern:

    - Ohne gemeinsame österreichische Schulverwaltung keine gemeinsame Schulreform.
    - Ohne flächendeckende Einbindung von NMS und AHS-Unterstufe keine Modellregionen.
    - Ohne Demokratisierung und Vertrauen in die LehrerInnen kein Motivationsschub.

  • ImageUniv. Prof. Dr. Rupert Vierlinger war von 1967 bis 1980 Gründungsdirektor an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz und anschließend bis 1997 Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Passau. Er ist ein leidenschaftlicher Verfechter der “echten” Gesamtschule und hat zahlreiche Publikationen dazu verfasst. Das WERKSTATT-Blatt hat mit ihm darüber gesprochen.

  • ImageNeue Zugangsbeschränkungen drohen – Bildungsbewegung geht weiter! Die neue Wissenschaftsministerin droht mit der Ausweitung der Zugangsbeschränkungen an den Unis. Die nächsten Aktionen der Bildungsbewegung finden anlässlich des sog. „Bologna-Gipfels“ von 10. bis 14. März statt. Mobilisierungshöhepunkt wird die Demonstration „Gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!“ am Do, 11. März 2010 in Wien sein.

  • ImageBildung für alle ist möglich und notwendig. Ein Vorschlag der Werkstatt Frieden & Solidarität, wie wir alle reiche Eltern haben können. Im Zentrum steht die Vorstellung, über die Sekundärphase hinaus jedem/r das Recht auf fünf zusätzliche Bildungsjahre zu garantieren, wirtschaftlich abgesichert, finanziert über an der Wertschöpfung orientierte Bildungsbeiträge.
  • Image Um die Hintergründe und Folgen dieser Misere näher zu Beleuchten haben wir hier einige Zahlen, Daten und Fakten recherchiert und zusammengestellt. Besorgniserregend ist dabei, dass ein signifikanter Rückgang der Ausgaben für Bildung gemessen am BIP in den letzten 16 Jahren zu beobachten ist, was Familien finanziell immer mehr unter  Druck bringt und gleiche Bildung und somit "gleiche Chancen" für alle als leere Worthülse, als Farce entpuppt.

  • ImageDie Studienvertretungen Philosophie und PP Lehramt sind bestürzt über die einseitige Medienberichterstattung über den geplanten Museumsrundgang rund um den Salzburger Domplatz. Aus Sicht der Betroffenen gestalten sich die Vorgänge ganz anders als dargestellt. Am 19. Dezember findet eine Demonstration statt.

  • ImageLehrerInnen schlagen Alarm. Durch die überhastete und ungenügend vorbereitete Einführung der teilzentralen Reifeprüfung drohen einem ganzen Jahrgang von SchülerInnen erhebliche Nachteile bei der Matura. Teile der Lehrerschaft appellieren an BM Claudia Schmied die Einführung zu verschieben. Presseerklärung und Offener Brief des LehrerInnenkollegiums des GRG 21, Schulschiff „Bertha von Suttner“ (Wien) an Bildungsministerin Schmied.

  • ImageInterview mit Bernhard Golob, AHS-Lehrer und unabhängiger Gewerkschaftsvertreter in Wien, über Gesamtschule, Ganztagsschule, Zentralmatura und was notwendig wäre, um eine demokratische Schulreform in Gang zu bringen (aus guernica 4-2009).

  • ImageDie Proteste und Kampfmaßnahmen der Studierenden sind ermutigend. Sie zeigen, dass die Versuche der Mächtigen, die Krise für das Schüren von Angst und Anpassung zu instrumentalisieren, nicht aufgehen müssen. Wir können auch mit Solidarität und Widerständigkeit reagieren, wir können damit die Grundlagen für eine demokratische Wende legen, die aus der neoliberalen Sackgasse herausführt. Die Werkstatt Frieden & Solidarität solidarisiert sich mit den kämpfenden Studierenden und wird alles in ihrer Macht stehende tun, um diese Kämpfe zu unterstützen.
  • Image- Protestresolution der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität Linz solidarisiert sich mit den StudentInnen und fordert, den Bologna-Prozess grundsätzlich zu hinterfragen
    - ÖLI-UG Österreichische LehrerInnen Initiativen fordern von Wissenschaftsminister und Bildungsministerin klare Aussagen: Master-Studien für alle LehrerInnen – Her mit der Bildungsmilliarde

  • Image- Protestresolution der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Universität Linz solidarisiert sich mit den StudentInnen und fordert, den Bologna-Prozess grundsätzlich zu hinterfragen
    - ÖLI-UG Österreichische LehrerInnen Initiativen fordern von Wissenschaftsminister und Bildungsministerin klare Aussagen: Master-Studien für alle LehrerInnen – Her mit der Bildungsmilliarde

  • ImageAb 2015 wird die LehrerInnen-Ausbildung in Österreich grundlegend reformiert. Unter anderem fällt die bisher eigenständige Ausbildung zum Sonderschulpädagogen weg und es werden deren Inhalte mit dem Studium für Primar- oder Sekundarstufenlehrer zusammengelegt. Das bedeutet, dass sich StudentInnen, die mit beeinträchtigten Kindern arbeiten wollen, zu Beginn des Studiums für eine Altersgruppe entscheiden müssen. Entweder lässt man sich zum Volksschullehrer mit Schwerpunkt Sonderpädagogik ausbilden oder man wird Hauptschullehrer und wählt ein Unterrichtsfach plus Sonderpädagogik.
  • ImageIm Gefolge der polizeilichen Räumung des Audimax kam und kommt es zu zahlreichen Protestaktionen. Doch trotz des Einsatzes staatlicher Gewaltmittel wird die Liste der Erfolge der Studierendenbewegung immer länger. Und die Bewegung geht weiter - Aktionen anlässlich des EU-Bildungsministergipfels in Wien und Budapest im März 2010 stehen als nächstes auf der Tagesordnung.

  • ImageAm 2. Februar 2016 veranstaltete die Bildungsinitiative OÖ eine Demonstration unter dem Motto "Gemeinsame Schule! Demokratische Schule! Mehr Geld für Bildung!" Einer der RednerInnen war Renate Brunnbauer (Personalvertreterin der Kritischen unabhängigen LehrerInneninitiative kuli-UG). Wir bringen hier ihre Rede.

  • ImageDerzeit bildet sich die Elterninitiative 1014 mit einem klaren gemeinsamen Ziel: "Wir fordern das österreichische Parlament auf, die Gemeinsame Schule aller 10- bis 14-jährigen Kinder jetzt zu beschließen und bis 2017 in bestmöglicher Qualität mit ausreichender Finanzierung zu verwirklichen."
  • ImageDer Aktionstag am 5. November war mit zehntausenden Menschen, die in den verschiedenen Uni-Städten für freie Bildung vom Kindergarten bis zur Uni demonstrierten, ein großer Erfolg. Die Besetzungen an den Unis gehen überall weiter. Neben der Aufstockung der materiellen Mittel für die Bildung wird lautstark der freie Zugang zu höherer Bildung gefordert. Denn durch den sog. EU-Bologna-Prozess sollen die Hochschulen in Richtung eines Zwei-Klassen-Studium umgekrempelt werden.
  • ImageAm 19. Oktober finden in allen österreichischen Uni-Standorten Warnstreiks und Vollversammlungen der Lehrenden und Studierenden statt, um gegen den Kahlschlag an den Universitäten zu protestieren. Die Regierung will ab 2012 die Uni-Budgets einfrieren, real bedeutet das 10 Prozent minus jährlich. Trotz der niedrigen Akademikerquote in Österreich soll die Zahl der Studierenden gedrosselt werden - durch flächendeckende Zugangsbeschränkungen in Form einer „Studierendenrausprüfphase“ im ersten Semester. Eine neue Studie aus dem Wissenschaftsministerium zeigt: Der Anteil von Kindern aus unteren sozialen Schichten hat an den Hochschulen deutlich abgenommen.