Arbeitswelt

  • ImageDie Solidarwerkstatt solidarisiert sich mit den Kampfmaßnahmen der Metall-ArbeiterInnen für höhere Löhne. Seit dem EU-Beitritt gibt es für die österreichischen ArbeitnehmerInnen  Reallohnverluste, obwohl die reale Wirtschaftsleistung um 24% gestiegen ist. Seit 1995 haben die ArbeitnehmerInnen durch die Umverteilung zum Kapital 110 Milliarden Euro verloren. Eine schwarz-grün-blaue Allianz will in Oberösterreich die Landes- und Gemeindebediensteten zur Kasse bitten.

  • ImageDie Arbeiter bei Schöller-Bleckmann haben sich nun vollständig durchgesetzt. Sie konnten nicht nur die Einführung des 4-Schicht-Betriebs verhindern, die Geschäftsführung musste auch die Kündigung von vier Arbeitern wieder rückgängig machen.
  • ImageEin Betroffener wehrt sich gegen die Machenschaften der Telekom-Wirtschaft: versteckte Fallen in Verträgen, explodierende Telekom-Rechnungen. Die Abzocke der Konsumenten hat System. Er will sich seine horrende Rechnung nicht gefallen lassen und freut sich über Verbündete und UnterstützerInnen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • ImageTrotz Regen haben am 5. Dezember über 4.000 Beschäftigte in Linz gegen den von ÖVP, Grünen und FPÖ im OÖ Landtag beschlossenen Lohnraub demonstriert. Eine kräftige Ohrfeige nicht nur für die Lohnräuber, sondern auch für die jüngsten, von der Regierung mitbeschlossenen EU-Verträge, die drakonische Sparpakete und "Lohnzurückhaltung" im öffentlichen Sektor verlangen.
  • ImageAm 26. April 2011 besuchte der Voestbetriebsrat Johann Linsmaier einen Arbeiter im Einlaufsteuerstand der Feuerverzinkerei im Werk in Linz. Linsmaier ist Betriebsrat der Liste „Für Gerechtigkeit und Solidarität“. Der Arbeiter, den er an seinem Arbeitsplatz besuchte, wollte Informationen über ein neues Arbeitszeitmodell, das von FSG-Betriebsräten (Mehrheit) überraschend zur Abstimmung in dieser Abteilung angesetzt wurde. Die FSG-Betriebsräte forderten Linsmaier auf, die Anlage zu verlassen. Er habe sich nicht angemeldet und auch keine Sicherheitsbelehrung bekommen. Nachdem Linsmaier dies verweigerte, wurde von den FSG-Betriebsräten der Werkschutz geholt, woraufhin Linsmaier den Steuerstand verließ.
  • ImageDer Druck auf die Beschäftigten in der Voestalpine nimmt immer mehr zu, gleichzeitig wachsen die Gewinnausschüttungen an die Aktionäre. Während die FSG-Spitze im Betriebsrat mit dem Vorstand kuschelt, wird umso härter gegen Kritiker dieses Kuschelkurses in den eigenen Reihen vorgegangen.
  • ImageDie von den EU-Arbeits- und Sozialministern vorgelegte EU-Arbeitszeitrichtlinie weist sozialpolitisch ins 19. Jahrhundert zurück: bis 65 Stunden pro Woche soll wieder gearbeitet werden können. Die Werkstatt Frieden & Solidarität fordert die Zurückweisung der EU-Arbeitszeitrichtlinie. Statt Verlängerung und Flexibilisierung der Arbeitszeit fordern wir eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, damit die gewaltigen Produktivitätsgewinne der letzten Jahrzehnte endlich zu einer gerechteren Aufteilung der Arbeitszeit führen.
  • ImageEin detailreicher Beitrag, in dem sich Markus Koza (Unabhängige GewerkschafterInnnen, Wien) kritisch mit den "Nulllohnrunden" im öffentlichen Dienst auseinandersetzt, wie sie im sog. "Stabilitätspaket 2012 - 2016" der Regierung vorgesehen sind.

  • Der gesamte Werkstatt-Rundbrief 12/2018 auf einen Blick

  • ImageDie Rechtsprechung ist unabhängig. So lernen wir’s in der Schule. Und wenn wir nicht in einen Zustand dauernder Paranoia verfallen wollen, sind wir auch gut beraten, halbwegs darauf zu vertrauen. Freilich stellt sich die Frage: unabhängig von was?

  • ImageDas Werkstatt-Blatt führte ein Gespräch mit Raymond Karner, ArbeiterInnen-Betriebsrat bei der AGO GmbH, über den Arbeitskampf der LeiharbeiterInnen im Wiener AKH.
  • ImageSeit Frühjahr dieses Jahres befinden sich 30 AbfallberaterInnen der MA 48 in Wien in einem Arbeitskampf gegen die Wiener Stadtregierung, um einer drohenden Verschlechterung ihrer ohnehin prekären Arbeitssituation mit zeitlich befristeten Werkverträgen entgegenzutreten und um in ein reguläres Anstellungsverhältnis überstellt zu werden. Die Reaktion der Verantwortlichen in der Stadt bestand darin, die Werkverträge mit 31. Juli 2012 ersatzlos auslaufen zu lassen. Die Initiative der 30 AbfallberaterInnen, die sich dadurch nicht unterkriegen lassen will, gab uns das folgende Interview.
  • ImageEine von AK und ÖGB präsentierte Studie über die Auswirkungen der EU-Postmarktliberalisierung ist eindeutig: „Die Auswirkungen auf die Beschäftigten sind verheerend. Arbeitsplatz-Abbau, Lohndumping und atypische Beschäftigungsverhältnisse sind Auswirkungen der Liberalisierung." (AK-Vorsitzender Rudolf Kaske) Es gilt, daraus Konsequenzen zu ziehen.
  • ImageWenige Tage nach schwerer Herzoperation gefeuert!

    Ein Kommentar von Edith Friedl