Soziales & Bildung
Als Solidar-Werkstatt engagiert wir uns gegen die neoliberalen Angriffe auf die Pensionen, die Junge wie Alte, PensionistInnen wie Beschäftigte trifft. Wir treten für den Ausbau der solidarischen Alterssicherung ein, die eingebettet sein muss in eine solidarische Gesundheits-, Verteilungs-, Beschäftigungs- und Bildungspolitik. Dazu wurde folgender Antrag bei der Vollversammlung der Solidar-Werkstatt am 11. November beschlossen.
Das solidarische Pensionssystem gerät immer mehr ins Visier der Neoliberalen. Es droht ein massiver Anstieg der Altersarbeitslosigkeit. Pensionsraub und Lohnraub sind dabei zwei Seiten einer Medaille.
Während Aktionäre Superdividenden kassieren, sollen die Pensionen um 1% unter der Inflationsrate angehoben werden. Dieser Pensionsraub ist eine erste Auswirkung des EU-Fiskalpakts, weitere sollen folgen; die EU-Kommission will das Pensionsalter auf 72 Jahre anheben. Wehren wir uns! Online unterschreiben hier!
Ob es gelingen wird, 'traditionelle' MieterInnen-Interessensvertretungen mit der jungen Wohnraumbewegung, u.a. der HausbesetzerInnenszene, zusammenzubringen?
Die Pensionen sollen 2013 nur um 1,8% erhöht werden, obwohl den PensionistInnen 2,8%, das ist die offizielle Teuerungsrate für den Zeitraum Aug. 2011 bis Juli 2012, gesetzlich zustehen würden. Dieser Pensionsraub ist bereits eine Vorleistung auf den EU-Fiskalpakt. Die Solidarwerkstatt fordert volle Inflationsabgeltung insbesondere für kleine und mittlere Pensionen für 2013.
Geschehen Tragödien wie im Fall Luca in Tirol, der von seinem Stiefvater zu Tode geprügelt wurde, ist die Öffentlichkeit mit Schuldzuweisungen schnell zur Stelle: Wäre es nicht Aufgabe der SozialarbeiterInnen der Kinder- und Jugendwohlfahrtsträger eine solche Tragödie zu verhindern? Freilich. Nur müssten sie dafür auch mit den nötigen legistischen und materiellen Rahmenbedingungen ausgestattet werden.
Die EU-Schuldenbremse wirft weitere Schatten in Oberösterreich voraus. Nach den Kürzungen im Gesundheitswesen und bei den Gemeinde- und Landesbediensteten ist nun auch die Wohnbeihilfe betroffen. Mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ hat die OÖ. Landesregierung massive Kürzungen bei der Wohnbeihilfe beschlossen, die bei vielen Haushalten zu Einkommenskürzungen von über 5% führen. Was einem Landesrat billig, kommt den BezieherInnen teuer.
Die Studienvertretungen Philosophie und PP Lehramt sind bestürzt über die einseitige Medienberichterstattung über den geplanten Museumsrundgang rund um den Salzburger Domplatz. Aus Sicht der Betroffenen gestalten sich die Vorgänge ganz anders als dargestellt. Am 19. Dezember findet eine Demonstration statt.
Die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf höchstens 25 SchülerInnen existiert nach wie vor nur auf dem Papier. Ein Kommentar von Bertl Gubi, AHS-Lehrer und Aktivist der Solidarwerkstatt, über die gängige Praxis an einer Wiener AHS.
Die SchülerInnen der BG und BRG Rahlgasse in Wien haben sich nicht mehr länger mit überfüllten Klassenzimmern abgefunden. Gemeinsam mit LehrerInnen und Eltern sind sie auf die Straße gegangen - und haben zusätzliche Klassenteilungen durchgesetzt. Interview mit dem Schulsprecher des BG und BRG Rahlgasse Jeremy Djordjevic.
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Nächste Termine
| 17 Apr 2026 16:00 Uhr Demonstration: "ZUKUNFT STATT A26-AUTOBAHN!" (Linz) |
| 17 Apr 2026 18:00 Uhr Gplus OÖ: Salongespräche #38 Österreichs Verantwortung im Lichte des Völkerrechts (Linz) |
| 18 Apr 2026 15:00 Uhr Kundgebung: Au statt Autobahn! (Wien) |
| 26 Apr 2026 14:00 Uhr Wandern für den Frieden - auf den Spuren der Bauernrevolte vor 400 Jahren, Vöcklamarkt |
| 26 Apr 2026 19:00 Uhr Lichter-Für-Den-Frieden-Kundgebung, Linz |
| 26 Mai 2026 16:30 Uhr Kleines Antifa-Netzwerktreffen (Linz) |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |
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