Soziales & Bildung

Die Kosten für das Wohnen laufen schon seit langer Zeit den Löhnen und Gehältern davon: So stieg der durchschnittliche Hauptwohnzins/Quadratmeter zwischen 2008 und 2020 um 64%, die nominellen mittleren Brutto-Einkommen der ArbeitnehmerInnen dagegen nur um 26%.

Die türkis-grüne Regierung hungert die Unfallversicherung weiter aus. Schon jetzt ist die Situation vielfach prekär. Interview des Werkstatt-Blatts mit Martina Kronsteiner, Betriebsratsvorsitzende im Unfallkrankenhaus Linz.

Virginia Gutierrez-Fernandez engagiert in der Initiative „Sozial betrOFFEN, thematisierte in einem Interview, dass vor allem Frauen von Auswirkungen der Sparpolitik betroffen sind, als Beschäftigte in Sozialeinrichtungen aber auch als pflegende Angehörige. „Ich erlebe seit Jahren, wie der Sozialbereich kaputtgespart wird. In der Behindertenhilfe wurde seit 2015 massiv gekürzt und der Personalschlüssel für Alten- und Pflegeheime stammt aus dem vorigen Jahrhundert und wurde nie angehoben.“ 

Zum Nachschauen auf Dorf TV

Im heurigen Jahr wird die Kaufkraft der Pensionen drastisch schrumpfen. Höhere Pensionen verlieren 2022 6,4 Prozent an Wert, die Ausgleichszulage um 5,2 Prozent. Das ist der größte Kaufkraftverlust des letzten Jahrzehnts.

Die Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung (KABÖ) fordert: Regierung darf nicht zur Verwalterin von Ungerechtigkeit werden, es braucht wirksame Maßnahmen zugunsten der ärmeren Bevölkerungsteile. Arbeitslosengeld und Notstandshilfe müssen sofort erhöht werden!

Der Rechnungshof-Bericht im Juli 2022 zur türkis-blauen „Reform“ der Sozialversicherung belegt: Die angekündigte "Patientenmilliarde“ war ein Schmäh, um die Selbstverwaltung der ArbeitnehmerInnen in ihrer eigenen Sozialkasse zu zerstören.

Im Juli 2022 lud die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP) zu einer Pressekonferenz ein, um – einmal mehr – auf die dramatischen Versorgungsmängel in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Österreich hinzuweisen.

Interview von Sónia Melo in der Straßenzeitung Augustin mit Univ. Prof. Dr. Emmerich Talos über die umkämpfte Arbeitsmarktreform, das Volksbegehren „Arbeitslosengeld rauf!“ und die Zukunft des Sozialstaats in Österreich.

Gerade angesichts der hohen Teuerungsrate muss endlich das Arbeitslosengeld sofort und dauerhaft erhöht werden. Eine Pressemitteilung des Vereins "Arbeitslosengeld rauf!".

Die geplante Gründung einer neuen Technischen Universität in Linz ruft berechtigten Widerspruch von nahezu allen Seiten hervor. Nur Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer sind erfreut.