Soziales & Bildung

ImageZirka 360 Menschen mit Behinderung warten in Oberösterreich vergeblich auf Persönliche Assistenz. Dies deswegen, weil die vom Land OÖ dafür vorgesehenen budgetären Mittel bei weitem nicht ausreichen. Deshalb findet am Mittwoch, 8. Juli die zweite Mahnwache vor dem Landhaus statt. Zeige Dich solidarisch und komm auch Du zu dieser Mahnwache!

ImageDie durchschnittlichen Wohnungskosten sind in den letzten fünf Jahren um über 15% gestiegen, die mittleren Löhne und Gehälter nur um 5%. Seit dem EU-Beitritt hat sich die Anzahl der pro Jahr errichteten geförderten Wohnungen halbiert. 200.000 Haushalte in Österreich haben bereits „wohnungsbezogene Zahlungsschwierigkeiten“.

ImageÜber hundert Menschen versammelten sich am 16. Juni bei einer Mahnwache vor dem OÖ Landhaus in Linz, um ihrem Unmut über die Sparpolitik bei Menschen mit Beinträchtigug Luft zu machen. Der gemeinsame Tenor: „Die Zeit des Wartens ist vorbei! Sofortiger Abbau der Warteliste!“

ImageDie kurzfristige Absage des Streiks gegen die Einsparungen im Behindertenbereich muss kritisch hinterfragt werden. Umso wichtiger: Hinkommen zur Mahnwache am Dienstag, 16. Juni vor dem Landhaus, die von verschiedenen Behindertenorganisationen veranstaltet wird. 6000 Menschen mit Beeinträchtigung stehen auf Wartelisten – wir brauchen eine bedarfsorientierte und nicht eine fiskalpakt-konforme Finanzierung der öffentlichen Aufgaben!

ImageDie Gewerkschaft hat für 16. Juni einen Streik gegen die geplanten Kürzungen im Behindertenbereich in Oberösterreich beschlossen. Behindertenorganisationen rufen am selben Tag zur einer Mahnwache vor dem Landhaus auf. Die Solidarwerkstatt solidarisiert sich mit diesen Aktionen und ruft zur Teilnahme auf. Dabei halten wir es für wichtig, den Kampf gegen Sozialabbau mit dem Widerstand gegen die Ursachen des Sozialabbaus zu verbinden.

ImageÜber eine halbe Million Menschen ohne Arbeit - Was ist aus den Versprechen von 1994 geworden?

ImageUm die Vorgaben des EU-Fiskalpakts bzw. des darauf aufbauenden innerösterreichischen Stabilitätspaktes zu erfüllen, will das Land Oberösterreich im Behindertenbereich den Rotstift ansetzen. Dabei stehen schon jetzt über 6.000 Menschen mit Beeinträchtigung auf Wartelisten. Welche Auswirkungen diese unsoziale Sparpolitik für die Angehörigen hat, schilderte Christa Krauk, Mutter eines Sohnes mit Beinträchtigung, eindrucksvoll bei der Demonstration am 23. April 2015 in Linz. Hier ihre Rede im Wortlaut.

Johannes ReiterRede von Johannes Reiter, Zentralbetriebsratsvorsitzender pro mente OÖ und Regionalausschuss-Vorsitzender GPA-djp work@social, bei der Gewerkschaftsdemonstration am 18. März 2015, vor dem Landhaus in Linz, gegen die Kürzungen im Sozialbereich. 

Klaudia KarolinyStellungnahme von Klaudia Karoliny, Behindertenaktivistin, zu den von der oberösterreichischen Landespolitik angekündigten Kürzung von 25 Millionen Euro bei Menschen mit Beeinträchtigung.

ImageIn der Steiermark wehren sich betroffene BürgerInnen und TierschützerInnen gegen industrielle Massentierhaltung. Ein Beitrag von Franz Sölkner (IST) und David Richter (VGT).