Soziales & Bildung

Rede von Gudrun Bernhard, stv. Betriebsratsvorsitzende im Diakoniewerk OÖ, am 16. Mai bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne "Zeit-Druck-Menschlichkeit", mit der Gewerkschaften GPA, vida und younion in Oberösterreich Druck für Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Betreuungs-, Pflege- und Gesundheitsbereich machen wollen.

Die Flickschusterei im Pflegebereich muss endlich aufhören. Wir brauchen eine Lösung, die über den Tag hinausdenkt: Pflege in die Sozialversicherung!

Die politisch initiierten, zentral gesteuerten und stümperhaft implementierten Bildungsgroßprojekte der letzten 20 Jahre entfalten gegenwärtig ihre verheerende Wirkung in der österreichischen Bildungslandschaft. Von Gerhard Pušnik.

Die geplante „Technische Uni“ („it:u“) in Linz soll mit diesem Jahr die ersten Professor:innen einstellen und Doktoratsstudien anbieten. Ab 2025 sollen auch Masterstudiengänge angeboten werden. Trotz vielfacher Kritik von Studierendenvertretungen, Berufsverbänden und dem Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes soll ein eigenes Gesetz für diese Hochschule geschaffen werden.

Das Lorenz Böhler-Krankenhaus der AUVA soll wegen Bau- und Brandschutzmängel gesperrt werden. Diese Mängel sind seit langem bekannt. Passiert ist nichts. Der Obmann der Unfallchirurgie der Wiener Ärztekammer erhebt schwere Vorwürfe.

Wir denken "Jeder Tag ist Frauentag". Mehr dazu findet ihr hier im folgenden Falter
https://www.yumpu.com/de/document/read/68646555/frauentag-2024

 

 

Auch 2022 sind Zahlen für den Betten in den landesfondsfinanzierten Spitälen wieder gesunken, während die Zahl der Bevölkerung weiter angestiegen ist. Dieser Trend hält sich nun seit mehr als 10 Jahren, der Zusammenhang mit der Einführung der Deckelung der Gesundheitsausgaben ist überdeutlich.

Die Gesundheitsreform, die die schwarz-grüne Regierung verlautbart hat, verdient diesen Namen nicht. Zunächst gibt es zuwenig Geld für das notleidende öffentliche Gesundheitssystem, dann folgt die "Konzernisierung" der Gesundheit.

Es braucht eine Offensive im gemeinnützigen Wohnbau, wenn wir aus der Wohnungsnot herauskommen wollen.

Das Arbeitslosengeld in Österreich beträgt "55% des vergangenen Netto-Einkommens". Das ist international gesehen ziemlich wenig. Doch auch diese 55% sind ein Mythos. Eine "Berichtigungsfrist" drückt das Geld mitunter auf deutlich weniger als 55% von dem, was du zuletzt verdient hast. Die Auswirkungen erhöhen die Armut in Österreich. Hier ein Beitrag des Momentum-Instituts > Weiterlesen