Diskussion & Briefe

ImageDer grüne Bundesvorstand spricht sich für ein Berufsheer aus, u.a. weil "spezialisierte BerufssoldatInnen viel besser geeignet sind, auf Auslandsmissionen geschickt zu werden." (www.gruene.at, 12.11.2012). Im Klartext: Abschaffung der Wehrpflicht, um eine für globale EU-Kriegseinsätze geeignete Profi-Truppe zu haben. Es gibt aber Widerspruch innerhalb der Grünen gegen diese Politik der Parteispitze. Das grüne "Urgestein" Herbert Sburny, eh. Mitglied im Erweiterten Bundesvorstand der Grünen, erklärt, warum er den Beschluss der Grünen für ein Berufsheer für falsch hält und er am 20. Jänner für die Wehrpflicht stimmen wird.
ImageWerner Lang, ein Leser des WERKSTATT-Blatts, hat uns einen Beitrag zur "andauernd neuen Sozialdemokratie" geschickt, in dem er sich kritisch mit "New Labour" auseinandersetzt.
ImageAufruf des Wiener "Zetteldichter" Helmut Seethaler an den Bundespräsidenten um Begnadigung. Dem Poeten drohen einer verbogenen Schraube sechs Wochen unbedingte Haft.
ImageEin Gedicht für die Frieden und Neutralität von Johanna Weichselbaumer.
ImageDavid Stockinger zitiert den alten Lenin: „Die Vereinigten Staaten von Europa sind unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.“
ImageSusanne Müller tritt nicht nur für Mindestlöhne sondern auch für Einkommens-Obergrenzen ein. Denn keiner soll sich in Zukunft mehr fragen müssen: "Was war meine Leistung?"
ImageGründsätzliche Überlegungen von Afred Hirschenberger zu Kapitalismus und Krise.

Image"Für mich persönlich sind es heuer sehr traurige Pfingsten: Am Samstag nach Christi Himmelfahrt ist ein lieber Freund in seiner Wohnung verbrannt. Wahrscheinlich durch eine brennende Kerze, weil ihm wegen der Schulden der Strom abgedreht wurde. Wir, seine Freundinnen und Freunde, hatten es nicht gemerkt."
(Alois Reisenbichler, Friedensgrüße zu Pfingsten)

Image Ein Kommentar von Nuray Orhan zu den geplanten Verschlechterung des Pensionssystems.
ImageRede von Thomas Erlach, stv. Betrebsratsvorsitzender von Exit Sozial, am 1. Mai 2012 in Linz über die immer unzumutbareren Arbeitsbedingungen im Sozialbereich: "Der Klimawandel ist wegen der Erderwärmung in aller Munde. Es ist aber auch im Sozialstaat Österreich ein Klimawandel feststellbar, ein Wandel von einem Klima der sozialen Wärme zu einer sozialen Eiszeit."