Diskussion & Briefe

ImageIn einem offenen Brief stellt der Vorstand der Solidarwerkstatt an die Promotoren von "Europa geht anders!" zur Kampagne gegen den "EU-Wettbewerbspakt" die Frage: "Welcher Sinn aber ergibt sich, wenn vor etwas gewarnt wird, was bereits stattfindet?" Am 1. Jänner 2014 tritt das EU-Twopack in Kraft, über das der ÖGB geurteilt hat: „Damit erhält die EU-Kommission bereits im Vorfeld der nationalen Budgetverabschiedung quasi ein politisches Vetorecht. Dieses verstärkte 'Überwachungssystem' geht über die bestehenden Vorschriften für Länder in einem Defizitverfahren noch deutlich hinaus. […] Das Two-Pack ist also leider ein weiterer Schritt zur Stärkung der Kommissionsbürokratie gegenüber den gewählten Parlamenten und Regierungen in den Mitgliedstaaten“ (www.oegb.at, 14.3.2013). Für die Solidarwerkstatt drängt sich der Eindruck auf, es ginge bei der Kampagne gegen den "EU-Wettbewerbspakt" darum, in einer kritischen Öffentlichkeit die Sozialdemokratie und die Grünen in Hinblick auf die EU-Parlamentswahl als wählbare Alternative aufzublasen, nachdem und während sie für die Radikaliserung der neoliberalen Sozial- und Wirtschaftspolitik der EU eine tragende Rolle gespielt haben und spielen.
ImageEin Gespräch auf Radio FRO mit dem Linzer Markus Pühringer, der vor einigen Monaten sein erstes Buch „Im Bann des Geldes - Eine Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus" vorlegte. Markus Pühringer hat an der Johannes Kepler Universität Volkswirtschaft studiert und danach diverse Ausbildungen im Bereich Coaching, Supervision und Moderation gemacht. Beide Professionen – und da ist bereits eine der Besonderheiten diese Buches – fließen in diesem Buch zusammen. Fundierte wirtschaftliche Kenntnisse treffen auf Fragestellungen nach dem guten Leben, nach den Kriterien des Glücks und nach Sehnsüchten die unser Tun antreiben.

 

ImageAls im Jahr 2000 das klinisch ausgerichtete Advanced Nursing Practice Master-Programm an der Universität Basel startete, war der Begriff „Advanced Nursing Practice“ den meisten unbekannt.
ImageWährend die herrschende Politik über heranrollende "Flüchtlingsströme" und die damit verbundenen Finanzierungsfragen klagt, werden Unsumme für neues Kriegsgerät und neue Grenzzäune ausgegeben. Täglich sterben 25.000 Menschen den Hungertod. "Wer jetzt keinen Widerstand leistet macht sich an dieser Schande mitschuldig." Ein Beitrag von Rainer Klien (SOS-Mitmensch, Burgenland).
ImageDer Aussenminister Venezuelas, Elías Jaua, sagte in seiner Rede vor der 68. Vollversammlung der UNO, dass diese Organisation vom Imperialismus beschlagnahmt sei.

ImageKurzfristige Untersagung der angemeldeten LKW-Blockade Grametten als  gesetzwidrige Parteinahme für die Frächterlobby. Von Josef Baum.

ImageEin Gastkommentar von Anne Rieger (Graz) zur Debatte "Frauen zum Bundesheer?"
ImageAcht pakistanische Asylwerber, die im Flüchtlingscamp in der Votivkirche in Wien aktiv waren nun in ihren Verfolgerstaat Pakistan abgeschoben werden. Ihnen droht dort massive Verfolgung bis hin zur Ermordung. Hier Presseerklärungen von SOS-Mitmensch Burgenland und Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, gegen diesen barbarischen Akt.
ImageEinerseits ist zu begrüßen, dass es ab Mitte Dezember wieder zwei IC-Züge zwischen Linz und Graz geben wird. Andererseits war der erste Juli ein schwarzer Tag für die Pyhrnbahn Linz-Selzthal. Denn an diesem Tag begannen die Vorbereitungen für den Neubau von zwei großen Pyhrnbahn-Brücken, ohne dass der Verlauf der kurvenreiche 70 km/h-Linie im Bereich der Brücken im Sinne von Schnellzugtauglichkeit geändert würde. Das ist ein unverzeihliches Versäumnis. Eine Presseinformation des Vereins FAHRGAST OÖ.
ImageEin Kommentar von Ernesto Quietensky

Als Schüler wurde mir erklärt, Cristoforus Columbus hätte Amerika entdeckt, und ich glaubte damals daran. Im Erwachsenenalter begann ich Eduardo Galeano zu lesen, und siehe da, was hatte er mir dazu mitgeteilt? „Wie ist es möglich, etwas zu entdecken, wo schon jemand ist?“