Diskussion & Briefe
"Wer also wirklich Reibsand ins militärische Gefüge bringen will, wem davor graut, daß bezahlte Söldner den Ton angeben, muß verhindern, daß die Wehrpflicht demagogisch ausgehebelt wird." Ein Beitrag von Hermann Dworczak.
David Stockinger von der Initiative "SozialdemokratInnen gegen ein Berufsheer" ruft SozialistInnen, GewerkschafterInnen und alle, die sich einer ernsthaften Wiederbelebung der Neutralität verpflichtet fühlen, auf, am 20. Jänner für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht zu stimmen.
Während manche aufgrund ihrer grundsätzlichen Ablehnung von Militär und Bewaffnung dazu aufrufen, ungültig zu stimmen oder gar nicht zur Volksbefragung zu gehen, erkennt Dietmar Füssel den Zusammenhang von Berufsheer, EU-Militarisierung und Neutralitätszerstörung. Er ruft deshalb auf, am 20. Jänner für die Wehrpflicht zu stimmen.
In Hinblick auf die Volksbefragung am 20. Jänner gibt es auch Stimmen, die die Frage Wehrpflicht oder Berufsheer als nebensächlich betrachten und dazu aufrufen, ungültig zu stimmen. Im Sinne einer transparenten Debatte veröffentlichen wir folgenden Meinungsaustausch zwischen KPÖ OÖ und Solidarwerkstatt.
Der grüne Bundesvorstand spricht sich für ein Berufsheer aus, u.a. weil "spezialisierte BerufssoldatInnen viel besser geeignet sind, auf Auslandsmissionen geschickt zu werden." (www.gruene.at, 12.11.2012). Im Klartext: Abschaffung der Wehrpflicht, um eine für globale EU-Kriegseinsätze geeignete Profi-Truppe zu haben. Es gibt aber Widerspruch innerhalb der Grünen gegen diese Politik der Parteispitze. Das grüne "Urgestein" Herbert Sburny, eh. Mitglied im Erweiterten Bundesvorstand der Grünen, erklärt, warum er den Beschluss der Grünen für ein Berufsheer für falsch hält und er am 20. Jänner für die Wehrpflicht stimmen wird.
Werner Lang, ein Leser des WERKSTATT-Blatts, hat uns einen Beitrag zur "andauernd neuen Sozialdemokratie" geschickt, in dem er sich kritisch mit "New Labour" auseinandersetzt.
Aufruf des Wiener "Zetteldichter" Helmut Seethaler an den Bundespräsidenten um Begnadigung. Dem Poeten drohen einer verbogenen Schraube sechs Wochen unbedingte Haft.
Ein Gedicht für die Frieden und Neutralität von Johanna Weichselbaumer.
David Stockinger zitiert den alten Lenin: „Die Vereinigten Staaten von Europa sind unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.“
Susanne Müller tritt nicht nur für Mindestlöhne sondern auch für Einkommens-Obergrenzen ein. Denn keiner soll sich in Zukunft mehr fragen müssen: "Was war meine Leistung?"
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Nächste Termine
| 11 Apr 2026 14:00 Uhr Demonstration "Kein Rüstungsexport für Völkermord!" (Wien) |
| 12 Apr 2026 10:00 Uhr Radeln auf der Autobahn (Linz) |
| 17 Apr 2026 16:00 Uhr Demonstration: "ZUKUNFT STATT A26-AUTOBAHN!" (Linz) |
| 17 Apr 2026 18:00 Uhr Gplus OÖ: Salongespräche #38 Österreichs Verantwortung im Lichte des Völkerrechts (Linz) |
| 18 Apr 2026 15:00 Uhr Kundgebung: Au statt Autobahn! (Wien) |
| 26 Apr 2026 14:00 Uhr Wandern für den Frieden - auf den Spuren der Bauernrevolte vor 400 Jahren, Vöcklamarkt |
| 26 Apr 2026 19:00 Uhr Lichter-Für-Den-Frieden-Kundgebung, Linz |
| 26 Mai 2026 16:30 Uhr Kleines Antifa-Netzwerktreffen (Linz) |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |