International

Die französischen Gelbwesten bringen seit Monaten den „Präsident der Reichen“ Macron ins Schwitzen. In unseren Medien wird kaum etwas über das Programm der Gelbwesten gebracht. Kein Wunder: Denn das umfangreiche Programm der „Gilets Jaunes“ ist eine klare Kampfansage an das neoliberale Konkurrenzregime der Europäischen Union:

Derzeit probt die rechte bis neofaschistische Opposition Venezuelas den Staatsstreich gegen eine Regierung, die den westlichen Großmächten seit langem ein Dorn im Auge ist. Österreich muss seine Stimme gegen Staatsstreich und imperialistische Intervention erheben!

Eine Analyse von Carlos Troger, Aktivist von ALBA-Austria, zum aktuellen Putschversuch in Venezuela im Jänner 2019 und dessen lange Vorgeschichte.

US government [Public domain], via Wikimedia Commons

Nach langem Hin und Her hat Ende Dezember der ersehnte Urnengang des Volkes in der DR Kongo stattgefunden. Mit einem ordnungsgemäßen Volksvotum hatten diese Wahlen allerdings nur wenig zu tun. Medienmitteilung  von Pax Christi zum Wahldrama im Kongo                                                          

Der soziale Protest des peripheren Frankreich wird zur politischen Revolte. Der Aufstand der Gelbwesten zeigt, wie tief nicht nur die soziale Krise der neoliberalen EU ist, sondern dass sie auch die politische Sphäre erreicht hat.

Am 20. August 2018 war es endlich soweit: Nach acht grauenhaften Jahren verließ Griechenland das Krisenprogramm von EU und IWF. Doch das Martyrium geht weiter – voraussichtlich bis 2060.

Am 30. August 2018 fällte das Permanente Schiedsgericht von Den Haag ein Urteil gegen den ecuatorianischen Staat im Fall Chevron/Texaco, zum Schaden von durch Manövern dieses Konzerns im ecuatorianischen Amazonien zehntausenden Betroffenen. Ein Aufruf von ACCIÓN ECOLÓGICA.

Ein Beitrag von Günther Lanier (Ouagadougou) über Ambitionen und Strategien der Großmächte in Afrika. Afrikanische Staaten als Spielbälle der Geopolitik?

Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua war ein angekündigtes Massaker. Die "Herren der Mautstellen" strichen traumhafte Gewinne ein und investierten lächerliche Beträge in die Sicherheit. Leonardo Mazzei (Italien) fordert ein Ende der Privatisierung und die Nationalisierung der Autobahnverwaltung.