Solidaritätsresolution der Österreichisch-Kubanischen-Gesellschaft (ÖKG). Am 17.3. wird in Wien eine Solidaritätskonferenz und am 21.3. eine Solidaritätsdemonstration stattfinden, die auch von der Solidarwerkstatt Österreich unterstützt werden.
Wir verurteilen aufs Schärfste die erneute verbrecherische Aggression der US-Regierung gegen Kuba. Die Eskalation der USA zielt darauf ab, die Versorgung der Insel mit lebensnotwendigem Erdöl zu unterbinden und damit eine humanitäre Krise unter der Bevölkerung herbeizuführen.
Seit mehr als sechzig Jahren führen die USA eine Blockade gegen Kuba. Mit neuen Verschärfungen will die USA die Republik Kuba erdrosseln und Drittstaaten, gegen deren Willen, dazu zwingen, die USA dabei zu unterstützen.
165 Staaten haben im Oktober letzten Jahres in der UNO-Generalversammlung die USA aufgefordert, ihre einseitige Blockade gegen Kuba zu beenden. Doch die USA führen ihre Blockade weiter und wollen durch ihre kriminelle und ungerechte Politik der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade eine Krise in Kuba herbeiführen.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten führen die USA diesen Krieg gegen die souveräne Republik Kuba und glauben, Kuba durch Hunger und Elend den „endgültigen Schlag“ versetzen zu können. Gleichzeitig wollen die USA mit ökonomischen Drohungen Drittstaaten dazu zwingen die verbrecherischen Handlungen der USA zu unterstützen.
Die USA irren, denn das bewusste, mutige und revolutionäre Volk wird sich niemals gegen seine gewählte Regierung und sein Land wenden, egal welche einseitigen Zwangsmaßnahmen das Imperium auch ergreift. Die US-Regierung verwendet dreiste Lügen als Vorwand für ihre Aggressionspolitik. Kuba ist durch drastische Verschärfung der Blockade zu erdrosseln.
Das Imperium muss zur Kenntnis nehmen, dass Kuba zeigt, dass eine andere Welt, eine Welt der Souveränität und Selbstbestimmung, möglich ist. Kuba ist ein Land, das sich nicht beugen lässt und nicht bereit ist, sich einem Imperium unterzuordnen. Deshalb wird es blockiert und angegriffen, unter dem Vorwand, dies „zum Wohle des kubanischen Volkes“ zu tun.
Kuba ist der lebende Beweis, dass dem Imperialismus erfolgreich entgegentreten werden kann. Die größte Bedrohung für die Welt ist die aggressive Haltung der USA und deren Duldung durch die EU. Kuba exportiert Bildung und Gesundheit, nicht Waffen und Tod.
Wir bekunden unsere feste und unerschütterliche Solidarität mit diesem, dem revolutionären Kuba. Solidarität mit dem durch die USA bedrohten Kuba JETZT!
Wir fordern von den USA:
- die Beendigung der Aggression und aller Versuche, Kuba wirtschaftliche zu strangulieren;
- die Achtung des Völkerrechts;
- die Achtung der Charta der Vereinten Nationen;
- die Streichung Kubas von der unrechtmäßigen Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Wir fordern von der Europäischen Union:
- die Handlungen der USA zu verurteilen, die das Recht des Stärkeren ausüben wollen;
- sich kategorisch gegen die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba auszusprechen;
- Kuba durch bilaterale Entwicklungsabkommen zu unterstützen, um den durch die kriminelle Blockade verursachten Schaden auszugleichen.
Wir fordern von der österreichischen Regierung:
- dass sie von den USA und der EU die Aufhebung der einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen Kuba verlangt;
- sich auf Grundlage einer aktiven Außen- und Neutralitätspolitik eindeutig gegen die Blockademaßnahmen der USA zu positionieren, entsprechend der UNO-Resolution zur „Notwendigkeit der Aufhebung des von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargos“ vom 29.10.2025, der auch Österreich zugestimmt hat
Es lebe Kuba!
Es lebe die Revolution!
Es lebe die Internationale Solidarität!
Termine:
17.3.2026: Solidaritätsveranstaltung Solidaritätsdemonstration 18:30 Catameran (Haus des ÖGB) Johann-Böhm-Platz 1, Wien 2
21.3.2026: Solidaritätsdemonstration, Treffpunkt: 14:00 Platz der Menschenrechte, Wien