International

Die Solidarwerkstatt Österreich ruft die weißrussische Regierung auf, die Gewalt zu beenden und den Dialog mit den Protestierenden zu suchen, um eine demokratische Erneuerung einzuleiten. Wir rufen die Demonstrierenden auf, sich nicht vor den Karren westlicher Großmächte spannen zu lassen, deren Intervention die benachbarte Ukraine in die Katastrophe geführt hat. Wir rufen die österreichische Regierung auf, sich für eine friedliche Konfliktlösung einzusetzen, die die Souveränität Weißrusslands respektiert, statt weiterhin im Rahmen der EU-Außenpolitik Öl ins Feuer zu gießen.

Die Palästina Solidarität Österreich, bei der auch die Solidarwerkstatt mitarbeitet, ruft zu einer Protestkundgebung gegen die israelische Annexion von besetzten palästinensischem Gebiet auf: Freitag, 3. Juli 2020, Mariahilfer Straße/Neubaugasse, Wien, 16 Uhr.

99% der alljährlich 20.000 bis 40.000 durch Pestizide verursachten Todesfälle ereignen sich in Afrika, Asien und Lateinamerika. Günther Lanier beschäftigt sich mit den giftigen Praktiken der Agro-Chemie-Konzerne.

Unser heutiger Ausflug in die Berge ist virtuell. So brauchen wir uns weder um die Gefahren terroristischer Attacken kümmern (generell heißt es: je mehr wir uns der malischen Grenze nähern, umso gefährlicher wird es), noch benötigen wir eine Ausnahmegenehmigung zum Verlassen der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou und fürs Passieren diverser Städte en route ins Warra-Land. Günther Lanier, Ouagadougou, 8.4.2020.

Die türkische Sängerin Helin Bölek ist nach einem 288 Tage langen Hungerstreik gestorben. Mit diesem Hungerstreik machte sie und ihre Bandkollegen auf die katastrophale Menschenrechtssituation in der Türkei aufmerksam. Gleichzeitig erreichen die Waffenexporte der EU-Staaten an die Erdogan-Regierung einen neuen Höhepunkt.

Feminismus gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus, jenseits aller Tabus.
Günther Lanier, Ouagadougou, 25.3.2020.

Die nicht gelingen wollende Transsubstantiation. Günther Lanier, Ouagadougou, 1.4.2020.

Nur höchstens je vier Leute dürfen derzeit in Wien zusammenkommen. Spazierengehen darf eineR nur mehr alleine oder mit MitbewohnerInnen. So fällt Sportliches und Kulturelles ebenso aus wie Spirituelles, Millionenspektakel auf dem grünen Rasen und Theater ebenso wie gemeinschaftliches Suchen nach dem Hier und Jetzt[1].

Abgesehen wahrscheinlich von eSwatini/Swasiland gibt es kaum ein Land in Afrika, das in solchem Ausmaß politisch auf seinen Chef reduzierbar ist. Dass das zu Togos Kolonialzeit so war, ist wenig überraschend, waren die Vertreter Berliner oder Londoner oder Pariser Oberhoheit doch einfach militärisch haushoch überlegen.

Immer wieder kommt mir zu Ohren, dass in Afrika eine neue Schuldenkrise bevorstehe[1] Nun war ich in einem früheren Leben in österreichischen Banken für Länderrisiko zuständig[2]Die Kennzahlen, die heute als Beweis für die drohende oder bereits eingetretene Überschuldung angeführt werden, hätten damals – in den 1990er Jahren – keine Alarmglocken zum Läuten gebracht.