Frieden & Neutralität

Malalai Joya, die bekannte afghanische Frauenrechtlerin, die sich sowohl gegen das Taliban-Regime als auch die US-Besatzung wehrte, bezeichnete den „Kampf gegen den Terror“ als „die größte Lüge des Jahrhunderts“ (1). Ein Blick auf das von geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen geleitete Verhältnis westlicher Großmächte zum religiösen Fundamentalismus unterstreicht diese Aussage.

Angesichts des 76. Jahrestages der verheerenden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ruft die Solidarwerkstatt auf, für ein Österreich zu kämpfen, das Teil der Lösung und nicht Teil des Problems ist.

„Hibakusha“ (Explosionsopfer) werden in Japan die überlebenden Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki bezeichnet. Anlässlich des 76. Jahrestags des Atombombenabwurfs auf Hiroshima hier ein Bericht aus der Broschüre „Hibakusha“ der Japanischen Föderation der Atombombenopfer-Gesellschaft („Nihon Hidankyo“) aus dem Jahr 1982:

Die Solidarwerkstatt hat Anfang Juli 2021 in einem Offenen Brief eine skandalöse Inschrift beim Linzer Schloss kritisiert, in der u.a. der NS-Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion als "Schutz der Heimat" verharmlost wird. Die Solidarwerkstatt forderte, anstelle dieser brauen Geschichtsfälschung ein antifaschistisches Friedensdenkmal an diesem Ort zu errichten. Tatsächlich wurde nach kurzer Zeit, diese unsägliche Inschrift entfernt.

Die EU hat Anfang Juni 2021 erneut die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien um ein Jahr verlängert. Diese Sanktionen von EU und USA gegen Syrien haben wesentlich zur Hungersnot und zum Kollaps des Gesundheitssystems und damit zur Flüchtlingskrise beigetragen. Die UNO verurteilt diese Sanktionen als völkerrechtswidrig. Die Solidarwerkstatt fordert den sofortigen Ausstieg Österreichs aus den verheerenden EU-Sanktionen.

Beim Eingang des Linzer Schlosses findet sich eine Inschrift, die der "Söhne des Landes und der Stadt" gedenkt, "die zum Schutz der Heimat auszogen" - darunter das Infanterie Regiment Nr. 133 (1938 - 1945), das von Anfang an beim Vernichtungskrieg der Nazis gegen die Sowjetunion beteiligt war. Die Solidarwerkstatt fordert vom Land OÖ, diese braune Geschichtsfälschung sofort zu beenden, und die Umgestaltung zu einem antifaschistischen Friedensdenkmal. Es gibt bereits eine erste Reaktion.

Rede Gerhard Kofler, Obmann Förderverein AbFaNG (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), bei der Kundgebung „NEIN zu NATO Truppentransporten durch Österreich“ am 18. Juni 2021vor der Burstyn-Kaserne, Zwölfaxing, NÖ

Rede von Gerald Oberansmayr, Solidarwerkstatt Österreich, bei der Friedenskundgebung am 18. Juni 2021 vor der Kaserne in Zwölfaxing gegen die neutralitätswidrigen NATO-Truppentransporte durch Österreich.

Rede Jutta Matysek, BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton, bei der Friedenskundgebung vor der Kaserne in Zwölfaxing gegen die neutralitätswidrigen NATO-Truppentransporte durch Österreich.

Die Solidarwerkstatt Österreich übergab im Rahmen der Friedenskundgebung am 18. Juni 2021 vor der Kaserne in Zwölfaxing über 1000 Unterschriften, die unter den Aufruf „Stopp neutralitätswidrige Kriegsmaterial- und Truppentransporte durch Österreich!“ gesammelt wurden, um gegen die Durchfuhrgenehmigungen für die NATO-Kriegsübung „Defender Europe 2021“ zu protestieren.