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smartmeter pickerl endDass politisch gewählte Vertreter/innen die Interessen ihrer Wähler/Innen vertreten müssen, sollte hinlänglich allen bekannt sein. Auch allen politischen Mandataren,  im ganzen Bundesgebiet. Ebenso der Stromindustrie. Wenn es sich um den von der EU verordneten Überwachungsstromzähler Smart Meter handelt, ist das leider nicht mehr ganz so. Umso bemerkenswerter sind die Aussagen des Vorarlberger Landesrat Erich Schwärzler zum Smart Meter, die die Bedenken der KritikerInnen bestätigen.

Die Stromnetzbetreiber haben mittlerweile eine Vorgehensweise gefunden, mit der sie glauben, die Möglichkeit zum Opting Out für StromkundInnen umgehen zu können. Sie behaupten dem Opting Out sei genüge getan, wenn anstatt des Smart Meter ein sogenannter digitaler Standardzähler installiert wird. Der digitale Standardzähler ist aber ein Smart Meter, bei dem lediglich bestimmte Funktionen deaktiviert sind. (Viertelstundentaktzählung, Fernübertragung, u.a.) Das Problem dabei ist: Das kann vom Kunden nicht kontrolliert und jederzeit aus der Ferne wieder umgestellt werden. Folgend finden Sie einen Musterbrief, wie Sie auf diese Vorgehensweise reagieren können.

smart meter grossIn Niederösterreich wird das gesetzlich verbriefte Recht auf Ablehnung des Smart Meters bis hin zur Beibehaltung bzw. Neueichung des Ferraris-Zählers respektiert. In Oberösterreich drohen die Konzerne mit Stromabschaltung, wenn KundInnen ihr Recht auf Opting-out geltend machen.

smartmeter pickerl endErster Durchbruch gegen illegale Vorgehensweise der Stromunternehmen bei Smart Meter gelungen. Die Wiener Netze GmbH akzeptiert zum ersten Mal ein gesetzeskonformes Opting-Out und baut einen neu geeichten analogen Ferrarisstromzähler anstelle des digitalen Smart Meter ein.

smartmeterDie Energieunternehmen bedienen sich immer fragwürdigerer Methoden, um den Einbau der ungeliebten digitalen Stromzähler „Smart Meter“ durchzusetzen. Im Spätsommer 2016 wurde von einer Tiroler Stromkunde eine Erfahrung gemacht, die zeigt, wie mit unbescholtenen freien Bürger/Innen umgegangen wird.

smartmeter pickerl endDie Stromkonzerne versuchen das „Opting out“ beim Smart Meter zu unterlaufen, indem sie die digitalen Messgeräte nur in einem bestimmten Takt auslesen. Dann wären die StromkundInnen angeblich von einer Überwachung ihrer Privatspähre geschützt. Ein Trugschluss.

ueberwachungsstaatIn Österreich ist in den letzten beiden Jahrzehnten, seit dem EU Beitritt, eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten geschaffen worden, BürgerInnen zu überwachen und Grundrechte einzuschränken. Wir geben hier einen exemplarischen Überblick über die Einbindung Österreichs in diesen Prozess. Damit wollen wir aufrütteln – und zum Widerstand anregen: gegen Überwachungs- und Supermachtswahn!

Pickerl mit durgestrichenem SmartmeterAufgrund der unzähligen Nachrichten und Informationen von Stromkonsumenten/innen aus ganz Österreich, welche uns ihre Erlebnisse mit Smart Meter mitgeteilt haben, muss eine Frage gestellt werden: Gibt es eine Pflicht der Energieunternehmen, gesetzlich garantierte Rechtsansprüche ihrer KundInnen ernst zu nehmen – oder reitet Django wieder?

ImageMachen wir es wie die Niederlande! Keine Smart Meter in Österreich! Denn diese neuen Strommessgeräte ermöglichen die umfassende Bespitzelung unseres Lebens, sie sind teuer und hochgradig anfällig für Missbrauch, sie gefährden unsere Gesundheit und die Umwelt. Diese Aktion kann jetzt auch online unterstützt werden. Bitte unterschreiben und weiterverbreiten!

ImageEigentlich gibt es ein gesetzlich verbriefte Recht auf Opting-Out beim Smart Meter, also das Recht diese neuen Messgeräte, die Privatsphäre und Gesundheit gefährden, zu verweigern. Doch dieses Rechte wurde bislang von den Stromkonzernen konsequent ignoriert. Doch nun hat zum ersten Mal eine Kundin erfolgreich Widerstand gegen die zwangsweise Installierung des Smart Meters geleistet.