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Laut Österreichische Bundesverfassung geht alle Macht vom Volke aus. Die wirtschaftsorientierte Realverfassung in Österreich zeigt jedoch. Geht es um Strom, Profite, Smart Meter und ja, wirklichen Einfluss, dann wirken die Handlungen der Stromregulierungsbehörde E-Control nahezu allmächtig.

Am 3.4.2019 findet in Linz die Veranstaltung "Smart Meter - Falle oder Fortschritt?" statt. Politik und Netzbetreiber verweigern Diskussion zum Rechnungshofbericht über die Einführung digitaler Stromzähler in Österreich.

Smart Meter - Fortschritt oder Falle?
Vortrag und Diskussionsveranstaltung
der Solidarwerkstatt und des „Stop Smart Meter Netzwerks“
Mittwoch, 3. April 2019
Volkshaus Dornach – Auhof, Niedermayrweg 7, 4040 Linz
Beginn 18.30 Uhr

Die Solidarwerkstatt fordert Regierung und Parlament auf, sofort die Konsequenzen aus dem vernichtenden Rechnungshofbericht über die Smart Meter-Einführung in Österreich zu ziehen.

Der Bericht des Rechnungshofes zur Smart Meter-Einführung in Österreich offenbart „ein Sittenbild der Verkommenheit“ (Kurier, 11.1.2019). Wir bringen einige Auszüge aus dem unlängst veröffentlichten Bericht, der diesen Befund in jeder Hinsicht bestätigt.

Eine vor Kurzem veröffentlicher Bericht des Rechnungshofs bestätigt eindrucksvoll die jahrelang von der Solidarwerkstatt und anderen Smart Meter-Kritikern vorgebrachten Bedenken gegenüber der Einführung des elektronischen Stromzählers Smart Meter - eine schallende Ohrfeige für Politik und Stromnetzbetreiber. Dem müssen jetzt sofort politische Konsequenzen folgen!

Bereits 2012 sprach sich die Ärztekammer gegen die zwangsweise, flächendeckende Einführung von Smart Metern aus. Die Ärztekammer warnt vor der „Zunahme von Multifunktionserkrankungen“ wie Burnout, Lernproblemen, Depressionen und Krebserkrankungen.

Einer betagten Dame, die sich keinen Smart Meter aufzwingen lassen wollte, wurde während ihres Aufenthalts im Spital von der Linz AG das Warmwasser abgedreht.

Nein, nicht nur ein Dorf in Gallien bleibt bei der kategorischen Ablehnung des Smart Meters (franz: "Linky") und widersteht den zentralistischen Vorgaben. Bereits 560 französische Gemeinden verweigern die Einführung des elektronischen Überwachungszählers.

Am 25. Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Die DSGVO setzt die Datenschutzerverordnung der Europäischen Union (EU) um.1 Im April wurde im Nationalrat das Datenschutzanpassungsgesetz (WFDSAG) beschlossen.2