Arbeit & Wirtschaft

Kurzbericht vom Progammseminar der Solidarwerkstatt "Kapitalismus - gibts den noch und noch wie lange?" von 25. - 28. März in Liebenau/Mühlviertel. Vorschau Philosophie-Seminar im Sommer 2016.

ImageWas bedeutet Liberalisierung konkret - hier einige Beispiele: Eisenbahn, Post, Telekom, Finanzmarkt, Energie.

ImageInfolge des EU-Beitritts setzt eine Welle von Privatisierung und Liberalisierung in Österreich ein. „Die bisherigen Privatisierungen haben für den Staat, für die österreichische Bevölkerung und für die arbeitenden Menschen nur Negatives gebracht,“ analysiert ÖGB-Chef Erich Foglar.

ImageLange war es auffallend ruhig um die geplanten Freihandelsabkommen, seit  Jänner nehmen die Verhandlungen bei TTIP, CETA und TiSA aber rasant Fahrt auf.
ImageAls im Sommer 2015 die eurolinken Phantasmagorien über eine sozialere und demokratischere EU, oder auch nur ein Ende der Austerität, nach dem griechischen Referendum zusammenkrachten, konnten wir hoffen, dass das linke komödiantische Treiben rund um das goldene Kalb EU ein Ende nimmt. Doch dann kam Varoufakis mit „Democracy in Europe Movement 25“ (DiEM25).

EPAs stoppen!Das EU-Freihandelsdiktat EPA (European Partnership Agreement) ist die sicherste und dauerhafteste Grundlage, um die Existenz von vielen Millionen Menschen zu ruinieren und viele von ihnen zur Flucht zu zwingen. Gerade die Jungen - Afrika hat einen Jugendanteil von 60% - werden dadurch um jede Zukunftsperspektive betrogen werden - ein Verbrechen ohne absehbares Ende.

ImageDie Solidarwerkstatt unterstützt die von den "Aktiven Arbeitslosen" initiierte Petition gegen drohende Verschlechterungen für ArbeitnehmerInnen, die vor Kurzem beim Arbeitsmarktgipfel präsentiert wurden.


ImageAuch die Privatisierung der Voestalpine entpuppt sich mittlerweile als knallhartes Verlustgeschäft - sowohl für die öffentlichen Budgets als auch für die Wirtschaftspolitik.

ImageDie Verhandlungen über den Kollektivvertrag bzw die Kollektivverträge in der Metallbranche sind abgeschlossen. Die VerhandlerInnen der Gewerkschaft sind mit dem Ergebnis zufrieden und sprechen von einem „guten Ergebnis“. Die schlimmsten Niederlagen sind bekanntlich die, die man nicht erkennt. In dieser Situation befindet sich die Gewerkschaftsführung, wenn sie dieses KV-Ergebnis schönredet.
Nein Danke!Sowohl Island als auch Griechenland waren massiv von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. Doch während Island in den letzten Jahren einen selbstbestimmten Weg aus der Krise heraus gefunden hat, rutschte Griechenland immer weiter in die soziale und wirtschaftliche Katastrophe. Der Unterschied liegt auf der Hand: Island ist weder beim Euro noch in der EU.