Arbeit & Wirtschaft

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... geht nicht nur um Daseinsvorsorge
Nachbetrachtung zum Seminar „Sozialstaat und Gemeinwirtschaft in der Perspektive einer Systemtransformation“ mit Dr. phil Horst Müller am 9. April 2011 in Linz.

ImageDie Deregulierung und Liberalisierung der Güter- und Finanzmärkte durch die EU hat einen Teufelskreis in Gang gesetzt: Niederkonkurrieren auf den Gütermärkten - Verschuldung und Überschuldung auf den Finanzmärkten - politische Unterwerfung der im Konkurrenzkampf Unterlegenen.

1. Akt: – Jubel und Unkenrufe (90er Jahre)
2. Akt: – Exportschlachten  (2000 bis 2008)
3. Akt: – Vom Leistungsbilanzdefizit zur Schuldenkrise (2008 bis 2010)
4. Akt: - Von der Schuldenkrise zum politischen Diktat (2011ff.)

ImageTempo und Druck in der Arbeitswelt werden immer härter. Über die Auswirkungen für die aktive Arbeitsmarkpolitik unterhielt sich das WERKSTATT-Blatt mit Tom Zuljevic-Salamon, der seit vielen Jahren als Coach, Trainer und Projektentwickler im Sozialbereich arbeitet.

 

ImageEin Betroffener wehrt sich gegen die Machenschaften der Telekom-Wirtschaft: versteckte Fallen in Verträgen, explodierende Telekom-Rechnungen. Die Abzocke der Konsumenten hat System. Er will sich seine horrende Rechnung nicht gefallen lassen und freut sich über Verbündete und UnterstützerInnen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ImageDie Ansfeldnerin Ilse Lorenz wehrt sich gegen die geplante Schließung des Postamts in Ansfelden. Vor allem ältere GemeindebürgerInnen bleiben auf der Strecke, wenn die öffentliche Postinfrastruktur verschlechtert wird. Sie ruft auf, eine Unterschriftenliste für den Erhalt des Postamtes zu unterschreiben. Diese Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen  werden.

ImageMit budgettechnischen Tricks wird ein Poststandort so schlecht gerechnet, dass er zugesperrt werden kann. So geschehen in Neumarkt am Wallersee. Der Gemeinderat fordert nun in einer Resolution eine Änderung des Postmarktgesetzes, um "den durch die Schwächung der Infrastruktur entstehenden Schaden für die Gemeinden und die BürgerInnen in Grenzen zu halten.”
ImageUm den Widerstand gegen geplante Postamtsschließungen auszubremsen, hat das Postmanagement eine neue Taktik entwickelt: Die Postämter werden bei Nacht und Nebel ohne Information für Gemeinden und Bedienstete zugesperrt.
ImageEine Gesellschaft, in der jede/r Güter und Leistungen entsprechend seinen Bedürfnissen erhält, wenn jede/r nach seiner Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet, ist keine Vision. Ihre Durchsetzung drängt unmittelbar auf die Agenda. Freilich, der EU-Rahmen muss dafür gesprengt werden. Ein Kommentar von Boris Lechthaler-Zuljevic

ImageDas Postamtssterben geht weiter. Nun soll auch in Ansfelden, mit rd. 16.000 EinwohnerInnen die sechstgrößte Stadt in Oberösterreich, eines der beiden Postämter geschlossen werden. Die Post wird derzeit richtiggehend ausgeplündert. In den letzten Jahren überstiegen die Dividendenausschüttungen an die Aktionäre den Gewinn um 38%. Angekündigte Postamtsschließungen sind aber kein Schicksal: Sie sind verhinderbar, wenn sich Beschäftigte und GemeindebürgerInnen gemeinsam dagegen wehren. Wer sich für den Erhalt des Postamts in Ansfelden einsetzen möchte, ersuchen wir, sich mit der Solidar-Werkstatt in Verbindung zu setzen.

ImageIm sog. Budget-Finanzrahmen 2012-2015 fallen die Ausgaben fuer Bildung, Soziales und Infrastruktur - gemessen am BIP - um 16 Milliarden Euro zurueck. Diese Budgetpolitik ist ebenso unsozial wie kurzsichtig. Denn der Weg aus der Krise führt nicht über ein hirnloses „Runter mit Löhnen und Sozialleistungen, rauf mit den Exporten!“. Wohin es führt, wenn ganze Volkswirtschaften in diesen Exportschlachten niedergemacht worden sind, zeigt sich derzeit an Hand von Griechenland.