Arbeit & Wirtschaft

Laut einer aktuellen Erhebung des Sora-Instituts im Auftrag des Momentum-Instituts befinden sich neun von zehn befragten Arbeitslosen mit unter 1.200 Euro monatlichem Einkommen klar unter der Armutsgrenze. 2021 lag diese bei 1.328 Euro für einen Ein-Personen-Haushalt.

Seit Jahrzehnten steigt die Arbeitslosigkeit in Wellen an. Parallel dazu werden seit den 90er Jahren durch Novellen zum Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) die Bedingungen für Arbeitslose laufend verschlechtert. Eine Chronologie.

Die konzernkritische NGO „Corporate Europe Observatory“ enthüllt in einem Bericht, wie Big Business bei der EU-Kommission heimlich für die Schaffung einer Paralleljustiz lobbyiert, die die Konzerninteressen privilegiert. Die EU-Kommission könnte schon im Herbst einen Vorstoß in diese Richtung starten. Hier die Übersetzung der Einleitung zu diesem Bericht.

82% der Arbeitslosen kommen gerade noch oder gar nicht mit dem Arbeitslosengeld aus. Bei den Langzeitarbeitslosen sind es sogar 94%. Ein Beitrag auf "Arbeit & Wirtschaft" der Arbeiterkammer wertet den jüngsten Arbeitsklima-Index im Detail aus. Die Zahlen bestätigen nicht nur, wie wichtig die Forderungen des Volksbegehrens "Arbeitslosengeld rauf!" sind, sie dokumentieren auch, wie weit nicht nur Armut, sondern auch psychisches Leid unter Arbeitslosen verbreitet sind. Doch auch die Rückmeldungen von Erwerbstätigen sind nicht beruhigend.

Ab 32,5 Grad können Arbeitgeber ihren MitarbeiterInnen im Baubereich frei geben. Können, aber nicht müssen. Die Gewerkschaft fordert daher einen Rechtsanspruch auf „hitzefrei“. Denn die Auswirkungen auf die Gesundheit können gravierend sein.

Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer OÖ, ruft auf zur Unterstützung des Volksbegehrens ARBEITSLOSENGELD RAUF! Hier das Video dazu.

Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer OÖ, und Andrea Heimberger, Direktorin der Arbeiterkammer OÖ, unterzeichneten am 8. Juli demonstrativ das Volksbegehren Arbeitslosengeld rauf!

Die von Arbeitsminister Kocher gestartete Diskussion über Sanktionen für Arbeitslose läuft in die vollkommen falsche Richtung. oegb.at hat in fünf Gründen zusammengefasst, was es wirklich braucht.

Der türkise Arbeitsminister Kocher bereitet für die Arbeitslosen und im Grunde genommen für alle ArbeitnehmerInnen ein ungenießbares vergammeltes neoliberales Menü zu.

Ein bemerkenswertes Dossier im Organ des SPÖ-Parlamentsklubs „kontrast.at“ zeigt die verheerenden Auswirkungen des EU-Binnenmarktregimes auf die ArbeitnehmerInnen in West- und Osteuropa auf.