Arbeit & Wirtschaft

ImageDas Werkstatt-Blatt unterhielt sich mit Johann Linsmaier, Arbeiter-Betriebsrat in der Voestalpine in Linz, zum geplanten Milliarden-Sparpaket im Unternehmen, zu den Anforderungen an gewerkschaftliche Arbeit und zu seinem Prozess mit der Geschäftsführung. Wegen Kritik an der Behinderung seiner Betriebsratsarbeit sprach der Konzernvorstand die Entlassung aus, die der engagierte Betriebsrat nun vor Gericht bekämpft.

ImageDie Arbeitgeberseite hat mit inakzeptablen Forderungen die KV-Verhandlungen im Bereich Hotel- und Gastgewerbe platzen lassen. Das bedeutet Reallohnverluste in einer Branche, wo die Einkommen ohnehin am unteren Ende der Skala angesiedelt sind. Die Solidarwerkstatt unterstützt die gewerkschaftlichen Protestaktionen am Do, 15. Mai unter dem Motto „Beschäftigte nicht wie Zitronen auspressen!“ in Baden bei Wien stattfinden werden.

„Die Gewerkschaften werden fallen wie die Berliner Mauer", dieser Ausspruch wird von einer spanischen Ministerin kolportiert, nachdem unter dem Druck der EU dort ein Abbau von gewerkschaftlichen Errungenschaften durchgesetzt worden war, "den sich Arbeitgeber und rechtsgerichtete Regierungen zuvor nicht einmal zu fordern trauten“ (Guglielmo Meardi). Auch in Österreich nehmen vor dem Hintergrund neuer EU-Verordungen und -Verträge die Angriffe auf Kollektivverträge zu. Ein Grund mehr, am 18. Mai unter der Losung "SolidarstaAt statt EU-Konkurrenzregime!" auf die Straße zu gehen.

Image"Die Kommission könnte an uns ein Exempel statuieren." (Finanzminister Michael Spindelegger, Tiroler Tageszeitung, 26.4.2014)

Es wird Zeit, dass die Menschen in Österreich an der EU-Kommission ein Exempel statuieren. Wir lassen uns unsere Budgetautonomie nicht wegnehmen.
- Mehr Geld für Bildung, Soziales und Gesundheit!

- Weg mit dem EU-Budgetspardiktat!
Mach mit bei der Menschenkette vor der Budgetrede des Finanzministers! Mo, 28. April 2014

Image"Sterben oder expandieren", nannte Hypo-Chef die Devise der Hypo-Alpe-Adria unter den Bedingungen des durch den EU-Beitritt entfesselten Finanzmarktes. Andere Banken folgten. Am Ende könnte beides stehen: zuerst expandieren, dann sterben - mit enormen Kollateralschäden für die öffentlichen Budgets. 


ImageDas Volksbegehren Haftungsboykott tarnt die Kapitulation vor der neoliberalen EU-Politik mit linker Rethorik. Banken-Bashing allein ergibt aber keine emanzipative Strategie. Emanzipative Alternativen erfordern, den Rahmen des EU-Konkurrenzregimes in Frage zu stellen, der uns in das Hypo-Debakel geführt hat.

ImageAnlässlich der Skandalcausa "Hypo-Alpe-Adria" haben sich Organisationen als auch Privatpersonen zur überparteilichen "Plattform Volksabstimmung Hypo" zusammengeschlossen. Die Solidarwerkstatt unterstützt als Mitglied diese Plattform. Unsere gemeinsame Forderung: Volksabstimmung über die Zukunft der Hypo Alpe Adria. Unsere gemeinsamen Aktionen: Volksabstimmungen von unten!

 

 

ImageDer Konzernvorstand will über 46 Millionen, das sind fast 93% des Gewinns der Lenzing AG, an die Aktionäre ausschütten, während gleichzeitig 600 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen abgebaut werden. Die Dividenden würden damit die Löhne und Gehälter der Beschäftigten, die gehen sollen, um rd. 60% übersteigen. Wir meinen: Das ist eine Sauerei! Nicht die Arbeitsplätze, die Dividenden müssen reduziert werden! Wer auch dieser Meinung ist, bitte rasch den beiliegenden Online-Aufruf unterstützen!

ImagePickerl zur Aktion: "Menschenkette für eine Volksabstimmung über die Zukunft der Hypo-Alpe-Adria" am 28.4.2014 können absofort unter 0732 77 10 94 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. Über eine kleinen Unkostenbeitrag würden wir uns sehr freuen.

Die Menschenkette findet Montag, 28. April 2014, dem Tag vor der Budgetrede des Finanzministers, statt. Treffpunkt: 16 Uhr beim Christian-Broda-Platz in Wien, anschließend Umzug zum österreichischen Parlament. Ab ca. 18 Uhr: Menschenkette und Kundgebung vor dem Parlament.

Bitte mithelfen in der Bewerbung! Z.B. über Facebook-Veranstaltung auf https://www.facebook.com/events/689713757754249/

Die Forderung nach einer Volksabstimmung kann hier auch ONLINE unterstützt werden: 
http://www.solidarwerkstatt.at/Forum/Hypo.php

 

ImageAnlässlich der Skandalcausa Hypo-Alpe-Adria laden Solidarwerkstatt und DIDF am Montag 28. April zu einer Menschenkette vor dem Parlament ein. Das ist der Tag vor der Budgetrede des Finanzministers. Wir fordern:
- Für eine Volksabstimmung über die Zukunft der Hypo-Alpe-Adria!
- Kein Sparpaket zugunsten von Banken und Konzernen!
- Mehr Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales!
- Weg mit dem EU-Budgetspardiktat!