Arbeit & Wirtschaft

Laut Umfragen lehnen drei Viertel der österreichischen Bevölkerung das neoliberale EU-Kanada-Freihandelsabkommen (CETA) ab. In einer Schmierentragödie in vier Akten ist es dem Establishment bisher gelungen, diesen Bevölkerungswillen zu verhöhnen. Schreiben wir selbst den 5. Akt!

Johanna Weichselbauer (Solidarwerkstatt) zeigt auf, dass die Freihandelsabkommen insbesondere mit den afrikanischen Staaten (EPA) nicht nur neokoloniale Diktate sind, sondern regelrecht Krieg gegen eine selbstbestimmte Entwicklung. Sie produzieren Zerstörung und zwingen zur Flucht. Ein Ausschnitt aus der Veranstaltung "EU Hände weg von Afrika" am 31.1.2019 im Wiener Wuk:
https://www.youtube.com/watch?v=pSZWw6y3F10&feature=youtu.be

Bei der kämpferischen Gewerkschaftsdemonstration der Beschäftigen in der Sozialwirtschaft wurde aufgerufen, nicht nur den „Schmiedl“, die Arbeitgeber der Sozialunternehmungen, sondern auch den „Schmied“, deren Finanziers in der Politik, ins Visier zu nehmen.

Von einer progressiven Steuerreform ist die Bundesregierung meilenweit entfernt – aber auch die Opposition, wenn sie ausschließlich in das Entlastungsgeschrei miteinstimmt.

Das EU-Freihandelsdiktat EPA (Economic Partnership Agreement) ist die sicherste und dauerhafteste Grundlage, um die Existenz von vielen Millionen Menschen zu ruinieren und viele von ihnen zur Flucht zu zwingen. Gerade die Jungen – Afrika hat einen Jugendanteil von 60% - werden hiermit um jede Zukunftsperspektive betrogen - ein Verbrechen ohne absehbares Ende.

Rede von Gerald Oberansmayr für das Aktionskomitee Urabstimmung bei der Lichterkette „Retten wir unsere OÖGKK! Urabstimmung jetzt!“ am 11.12.2018 in Linz.

600 Menschen demonstrierten am 11. Dezember in Linz lautstark gegen Zerschlagung der OÖGKK und für eine Urabstimmung der Sozialversicherten.

Die Solidarwerkstatt unterstützt den Kampf der Handelsangestellten um eine faire Lohnerhöhung. Das Angebot der Arbeitgeber ist inakzeptabel, die ArbeitnehmerInnen werden bereits seit langem von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung abgekoppelt.

Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider von der Universität Linz hat die wirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten Zentralisierung der Gebietskrankenkassen für Oberösterreich durchgerechnet. Die Ergebnisse sind alarmierend: Bis zu 13.900 Arbeitsplätze gehen verloren, Gemeinden, Klein- und Mittelbetriebe bleiben auf der Strecke.

Es geht...
... um einen Riesenmarkt für private Konzerne
... um Entmachtung der ArbeiterInnen und Angestellten in der Sozialversicherung
... um einen Jahrhundertangriff auf Demokratie und Sozialstaat
... um unsere Gesundheit und unser Geld