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Solidarwerkstatt

Für ein freies, solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich
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Zum 26. Oktober 2008: Neutralität statt EU-Militarisierung !

Frieden & Neutralität
23. Oktober 2008
ImageAnlässlich des Nationalfeiertrags am 26. Oktobers fordert die Werkstatt Frieden & Solidarität eine aktive Neutralitätspolitik, die sich für internationale Abrüstung einsetzt, statt bei der EU-Militarisierung mitzumarschieren. Wir fordern den Rückzug österreichischer Truppen von den Kolonialeinsätzen im Tschad und am Balkan, den Ausstieg aus der EU-Rüstungsagentur und den sog. EU-"Battle-Groups" (Schlachtgruppen). Wir brauchen mehr Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt des von Darabos angekündigten neuen Aufrüstungspaketes.
Zuletzt aktualisiert: 19. Januar 2017

Löhne und Gehälter rauf!

Arbeit & Wirtschaft
22. Oktober 2008
ImageKönnen Sie sich noch an den Lieblingsspruch der Neoliberalen erinnern: Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen und die Arbeitsplätze von übermorgen. Nach Jahren neoliberaler Wirtschaftspolitik und EU-Binnenmarktprogramm zeigt sich der Bankrott dieser Ideologie: Die Umverteilung von Arbeit zu Kapital hat zur Aushungerung der Kaufkraft und damit zum Rückgang der Investitionen und zu rapid steigender Arbeitslosigkeit geführt. Daher: Wann wenn nicht jetzt – Löhne rauf und zwar kräftig! Weil es gerecht – und wirtschaftlich vernünftig ist.
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Nein zur Westring-Transitautobahn durch Linz!

Verkehr
06. Oktober 2008

ImageUm 700 Millionen Euro soll eine Transitautobahn mitten durch Linz errichtet werden, der sog. "Westring" (A 26). Damit soll eine "Lücke" im Transitnetz zwischen Ostseeraum und Adria geschlossen werden, wie es von mächtigen Lobbygruppen großer EU-Konzerne gefordert wird. Schon jetzt versinkt Linz im Autoverkehr. Der Verkehrsplaner des Landes OÖ rechnet mit einer Verachtfachung des LKW-Verkehrs, der über über das Mühlviertel nach Linz kommt. Noch können wir Widerstand gegen diese Transitautobahn leisten.

Beiträge:
1. Transitachse Berlin – Prag – Linz - Triest
2. Argumente gegen die Westring-Transitautobahn durch Linz
3. Der Widerstand geht weiter

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Petition gegen die Kriminalisierung von politischem Engagement durch §§ 278 ff!

Digital
03. Oktober 2008

Image Die "Plattform gegen Kriminalisierung von politischem Engagement" startet eine Petition an den Nationalrat für die demokratieverträgliche Reformierung der §§ 278 ff StGB. Diese Paragrafen, die angeblich zur Bekämpfung von Mafia- und Terrororganisationen eingeführt wurden, sind so bedenklich formuliert, dass dadurch leicht politisches Engagement kriminalisiert und damit mundtot gemacht werden kann. Genau das ist passiert, als man zehn Tierrechts-AktivstInnen monatelang inhaftierte, obwohl ihnen keine konkrete strafbare Tat nachgewiesen werden konnte. Polizei und Justiz nützten den § 278a, um einem Modekonzern unliebsame Kritiker vom Hals zu schaffen, indem man sie wegsperrte. Folgt man der Interpretation der §§ 278 ff, könnte eine Aktion wie die Besetzung der Hainburger Au 1986 heute als "terroristischer Akt" verfolgt werden. Das ist eine Bedrohung für Demokratie und Menschenrechte!

Bitte unterstützen Sie diese Petition gegen die Kriminalisierung von politischem Engagement durch §§ 278 ff ! Die Petitionsliste kann herunterladen werden von http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=54&Itemid=49

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Südossetien-Abchasien-Georgien: Neutralität ist Gebot der Stunde!

Frieden & Neutralität
11. September 2008
ImageEine nachhaltige Lösung des Konflikts ist nur auf Basis von Gewaltverzicht, Respekt und Recht erzielbar. Österreich könnte seine Neutralität für die Durchsetzung dieser Prinzipien nutzen, wenn es aus der Unterordnung unter die EU-Außen- und Sicherheitspolitik ausbricht. Die EU kann in diesem Konflikt nicht neutraler Vermittler sein, im Gegenteil, die EU ist für die Zuspitzung der Auseinandersetzungen mitverantwortlich. Seit Jahren wird versucht zur Sicherung des Zugriffs auf fremde Energieressourcen in unmittelbarem Umfeld Russlands Positionen zu besetzen und auszubauen.
Zuletzt aktualisiert: 19. Januar 2017

Soll das Burgenland zum Müll(verbrennungs)kübel der EU werden?

Umwelt & Energie
11. September 2008

ImageDie BEWAG will in Heiligenkreuz eine Müllverbrennungsanlage errichten. Jährlich soll dort das 10-fache des brennbaren burgenländischen Mülls verbrannt werden. Dabei gibt es bereits jetzt beträchtliche Überkapazitäten. Eine neue EU-Richtlinie ermöglicht den grenzenlosen Mülltourismus für Müllverbrennungsanlagen und unterläuft damit das Ziel der Abfallvermeidung. Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen die geplante Müllverbrennungsanlage und organisiert ein Widerstands-Open-Air am 14. September am Hauptplatz von Mogersdorf.

Werkstatt-Video von der Widerstands-Open Air auf http://www.youtube.com/watch?v=d4_ndnAZXqI

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Oberösterreich: Grüne als Türöffner für Atomindustrie?

Arbeit & Wirtschaft
11. September 2008
ImageIn Oberösterreich wollen ÖVP und Grüne um jeden Preis die Privatisierung des Energie- und Wasserversorgungsunternehmens Energie AG durchziehen. Dabei wird auch die Tiroler TIWAG bei der Energie AG einsteigen. Die TIWAG ist eng mit der deutschen Atomindustrie verbandelt. Grünen-Chef Anschober behauptete vor dem Sommer noch, dass die TIWAG aus den Atomstromverträgen aussteigen werde, wenn sie bei der Energie AG einsteigt. Das wird von TIWAG-Chef Wallnöfer nun öffentlich dementiert.
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Demonstrationen gegen § 278 ff am 5. und 6. September!

Digital
04. September 2008
ImageDie zahlreichen Solidaritäts-Aktionen waren nicht umsonst: Nach 105 Tagen "Beugehaft" wurden die TierrechtsaktivistInnen am 2. September 2008 endlich freigelassen. Der Vorwurf der Bildung einer kriminellen Organisation nach § 278 a ist aber noch aufrecht. Deshalb ruft die OÖ Plattform, die sich für die Freilassung der Gefangenen einsetzte, auf, sich weiter zu engagieren und am 5. September in Linz gemeinsam gegen die Kriminalisierung von politischem Engagement durch § 278 ff zu demonstrieren. Auch in Innsbruck, Graz, Salzburg und Wien finden am 5. und 6. September Demonstrationen gegen § 278 ff statt.
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Plattform "Pro Glanzstoff" leistet Widerstand gegen Zusperren der Glanzstoffwerke in St. Pölten

Arbeit & Wirtschaft
01. September 2008
ImageDer Großindustrielle Cornelius Grupp will die Glanzstoffwerke in St. Pölten zusperren - und damit 327 ArbeiterInnen arbeitslos machen. Dabei spricht Grupp selbst von einer “angemessenen Ertragslage”. Die Zukunftsaussichten sind angesichts einer Verdreifachung der Marktpreise beim Hauptprodukt rosig. Zusperren will Grupp, der prächtig an der Privatisierung staatlicher Unternehmen seit Ende der 80er Jahre verdient hat, um sich die Kosten von Umweltauflagen zu sparen, die nach einem Brand im Vorjahr anstehen. Für den Brand hatte der Kapitaleigner noch kräftig abkassiert. Jetzt will er  die - von der ÖIAG geschenkten Grundstücke - noch teuer verkaufen und dann an billigeren Standorten weiterproduzieren. Im Juli 2008 hat sich die Plattform "Pro Glanzstoff" gegründet, in der Glanzstoff-Beschäftigte und solidarische BürgerInnen gemeinsam Widerstand gegen die Vernichtung des Standortes in St. Pölten leisten. Ein Bericht des Plattform-Aktivisten Josef Baum über den aktuellen Stand der Auseinandersetzungen.
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

§ 278a: Staat greift Zivilgesellschaft an - “Eine neue Form der Sippenhaftung“

Digital
24. August 2008

ImageVor unser aller Augen spielt sich im Augenblick ein grausames Experiment ab. Auf Kosten von 10 TierschutzaktivistInnen, die seit 21. Mai in Untersuchungshaft sitzen, lotet der Staat aus, inwiefern er das Strafgesetzbuch gegen Personen verwenden kann, die sich außerhalb des Parlaments politisch engagieren. Die sogenannten Vereinigungsdelikte (§§ 278 ff) werden von Staatsanwaltschaft und Polizei nun erstmals herangezogen, um sie auf zivilgesellschaftliche Strukturen anzuwenden.

Ein Artikel von Harald Balluch (VGT) und ein Interview mit Bettina Kollegger (Tierrechtsgruppe Linz)

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016

Geplante AUA-Privatisierung ist ein Skandal!

Arbeit & Wirtschaft
07. August 2008

ImageDrei Beiträge zur geplanten Privatisierung der AUA:

(1) AUA-Privatisierung - Deutschland AG "duldet keinen Aufschub". Das AUA-Management agiert derart dilettantisch, dass dahinter Methode vermutet werden darf. Die Gremien von ÖIAG und AUA sind von Lobbyisten deutscher Großkonzerne durchsetzt. Sie machen Druck für den Verkauf der AUA an die Lufthansa. SPÖ und ÖVP bereiten sich zum Kniefall vor der Deutschland AG vor.
(2) WERKSTATT-Kommentar: "Unheimlicher Anschluss". Die geplante Privatisierung der AUA ist ein Skandal. Die Werkstatt Frieden & Solidarität tritt nicht nur für den sofortigen Privatisierungsstopp bei der AUA ein, sondern fordert auch die Entfernung der Konzernlobbyisten aus den Gremien der ÖIAG.
(3) Die durchgeplante AUA-„Notschlachtung“. Ein Kommentar von Stephan Schulmeister (erschienen in: Die Presse, 06.08.2008). Schulmeister (Wirtschaftsforschungsinstitut) sieht das AUA-Defizit durch "unentschuldbare Managementfehler" verursacht. Die Privatisierung ist aus drei Gründen abzulehnen.
Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2016
  1. Hiroshima mahnt !
  2. 1938-2008: Europa der Konzerne der Generäle
  3. Zerschlagung des solidarischen Gesundheitssystems vorerst gescheitert !
  4. 200 Menschen demonstrierten für die Freilassung der 10 inhaftierten Tierrechts-AktivistInnen
  5. EU-Abschieberichtlinie: "Dekret der Schande!"
  6. Volksabstimmung in Irland: EU-Establishment rückt EU-Austritt auf die Tagesordnung!
  7. Vorlage für EU-Arbeitszeitrichtlinie: Auf dem Weg zur 65-Stundenwoche!
  8. Krankenkassenreform: Regierung strauchelt - Solidarität wächst!
  9. Internationale SOLIDARITÄTSDEMONSTRATION
  10. Sofortige Freilassung der widerrechtlich inhaftierten Tierrechts-AktivistInnen!

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Vortrag und Diskussion: IRRWEG AUTOBAHNEN (Linz)
 
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