Heraus zu den Demonstrationen gegen das Belastungspaket am 19. und 27. November!
Am 19. November finden in Linz, Salzburg, Wien, Wels Demonstrationen und Schulstreiks gegen das Belastungspaket statt. Am 27. November kommt es zu bundesweiten Großdemonstration in Wien. Hier die näheren Informationen. Hinkommen, mitmachen! Weg mit dem Belastungspaket, für mehr Geld für Bildung und Soziales!
Eine eigene Zeitung der Solidar-Werkstatt für diese Demonstrationen kann hier heruntergeladen werden bzw. bei uns bestellt werden - auch in größerer Stückzahl (auf Spendenbasis). Bestellung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Drei Viertel der Belastungen auf Kosten von Sozialem, Bildung und öffentlichem Verkehr
Die SP/VP-Regierung hat die Vorgaben der EU-Kommission in einen Budgetplan 2011 bis 2014 gegossen. Drei Viertel der geplanten Einsparungen gehen auf Kosten von Sozialem, Bildung und Öffentlichem Verkehr. Einige Details, wer von diesem Raubzug am meisten getroffen ist.
Nein zum Frontalangriff auf unseren Sozial- und Bildungsstaat.
Die Plattform gegen das Belastungspaket ruft zur Demonstration "Weg mit dem Belastungspaket!" am Freitag, 19. November in Linz auf. Auftaktkundgebung: 1600 Uhr, Schillerpark.
Start der Bürgerinitiative "PFLEGE IN DIE SOZIALVERSICHERUNG!"
Die Solidar-Werkstatt startet eine parlamentarische BürgerInnen-Initiative gegen den Pflegenotstand in unserem Land. Zentrale Forderung ist die Einbindung der Pflege in die Sozialversicherung, um für alle einen Rechtsanspruch auf jene Pflegeleistungen sicherzustellen, die notwendig sind, um würdevoll leben zu können. Hier einige Erläuterungen zu dieser Initiative - sowie Unterstützungsmöglichkeiten.
Die innere Kolonialisierung Europas durch die EU
Auf Druck der deutschen Machthaber und der EU-Kommission haben sich die EU-Staatschefs beim EU-Gipfel Ende Oktober geeinigt, den Stabilitätspakt massiv zu verschärfen. Unter anderem soll Brüssel mit Hilfe von Sanktionen direkten Druck zur Senkung von Löhnen und Sozialleistungen ausüben können. Strafzahlungen für sog. „Defizitsünder“ werden ausgeweitet und automatisiert. Die deutsche Kanzlerin Merkel freut sich über diese "Revolution in der EU".
Die Werkstatt ist eine selbstbestimmte, tätige Organisation
Am Samstag, 23. Oktober 2010 fand die 17. Vollversammlung der Werkstatt Frieden & Solidarität im Jugendzentrum „Stuwe“ in Linz statt. Beschlossen wurde unter anderem die Umbenennung auf „Solidar-Werkstatt Österreich“. Zum neuen Vorsitzenden wurde Norbert Bauer gewählt. Boris Lechthaler ist zukünftig für die Finanzen verantwortlich. Ein Bericht über die Ergebnisse dieser Vollversammlung und Überlegungen zu der Umbenennung unseres Vereins.
EU-Schlachtgruppen: "NICHT IN UNSEREM NAMEN!"
Ab 1.1.2011 stehen österreichische SoldatInnen im Rahmen der EU-Schlachtgruppen („battle groups“) „Gewehr bei Fuß“, um innerhalb weniger Tage auf Kommando des EU-Rates in Kriege der Europäischen Union zu ziehen. Diese EU-Kampftruppen stehen für Angriffskriege und Militäreinsätze im Inneren der EU bereit. Die Teilnahme Österreichs ist klar neutralitäts- und staatsvertragswidrig. Die Solidar-Werkstatt wird die nächsten Wochen noch intensiv nutzen, um die Nationalrats-Abgeordneten aufzufordern, die Teilnahme Österreichs an den Battlegroups zu verhindern. Und – sollte das nicht gelingen – den Mächtigen eine eindeutige Botschaft zukommen zu lassen: Ihr habt derzeit zwar die Macht, Gesetze mit Füßen zu treten und das Leben von Menschen bei EU-Kriegen aufs Spiel zu setzen, aber ihr habt nicht unsere Legitimation: NICHT IN UNSEREM NAMEN!
Atom/Aufrüstung - Das Märchen von der Mitbestimmung
"Bei Atomenergienutzung und Aufrüstung mitreden können!" Unter diesem Titel legitimiert unsere Regierung die Mitgliedschaft Österreichs an EURATOM und der Europäischen Rüstungsagentur. Anlässlich des Nationalfeiertags am 26. Oktober zeigen atomstopp_oberoesterreich und Solidar-Werkstatt Österreich, wie damit die österreichische Antiatom-Politik und die immerwährende Neutralität untergraben werden. Staatsreform: Mehr Geld und mehr Macht für die Gemeinden!
Interview mit Rudi Schober, Gemeinderat in Ottensheim und Werkstatt-Aktivist, zu Staatsreform und Pflegemisere. Seine Überzeugung: Die derzeit finanziell ausgebluteten und politisch gegängelten Gemeinden müssen mehr Einfluss und mehr Mittel bekommen.
Heraus zu den nächsten Demonstrationen: Nein zum Belastungspaket! Für einen Solidarstaat Österreich!
Die Katze ist aus dem Sack. SP-Kanzler und VP-Finanzminister haben das Belastungspaket der Regierung für das nächste Jahr präsentiert. Bis zu 90% der Belastungen treffen die Masse der Bevölkerung. Die nächsten dezentralen Aktionen gegen das Belastungspaket finden am 19. November statt. Am 27. November kommt es zur gemeinsamen bundesweiten Demonstration in Wien.
Post AG: Skandalöse Dividendenpolitik
Zum dritten Mal hintereinander schüttet die Post mehr Dividenden an die Aktionäre aus, als Gewinn erzielt wurde. Während die Aktionäre gefüttert werden, sollen noch heuer weitere 300 Postämter geschlossen werden. Das ist ein Skandal, denn allein im Jahr 2008 wurde 14-mal mehr an Dividende ausgeschüttet, als durch die Schließung dieser 300 Postämter eingespart werden kann. Einzelne Beispiele zeigen aber: Der Widerstand der Bevölkerung vor Ort gegen Postamtsschließungen zeigt Wirkung.
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Nächste Termine
| 13 Mär 2026 18:00 Uhr Frieden für Rojava und Kobani - Information und Diskussion (Linz) |
| 17 Mär 2026 08:30 Uhr Solidaritätsveranstaltung mit Kuba (Wien) |
| 21 Mär 2026 14:00 Uhr Solidaritätsdemonstration mit Kuba (Wien) |
| 23 Mär 2026 19:00 Uhr Symposium: Da se nikad ne zaboravi - Niemals vergessen! (Wien) |
| 24 Mär 2026 18:00 Uhr Niemals vergessen! – Kundgebung zum Gedenken an die NATO-Aggression gegen Jugoslawien 1999 (Wien) |
| 26 Mär 2026 18:00 Uhr Vortrag und Diskussion: IRRWEG AUTOBAHNEN (Linz) |