Libyen: Krieg von langer Hand vorbereitet?
Bereits im November 2010 planten Frankreich und Großbritannien ein Militärmanöver namens "Southern Mistral". Übungsannahme: Harte Luftschläge gegen eine "südliche Diktatur". Das Übungsmanöver fiel - welch Zufall - fast auf den Tag genau mit den schließlich tatsächlich stattfindenden Militärschlägen gegen Libyen zusammen und ging gleitend vom Manöver zum blutigen Kriegshandwerk über.
Dossier: "Solidarstaat Österreich statt EU-Konkurrenzregime!"
Die Solidarwerkstatt hat ein Dossier unter dem Titel "Solidarstaat Österreich statt EU-Konkurrenzregime" erstellt. Hier sammeln wir Beiträge, in denen aufgezeigt wird,
- in welche Sackgasse das neoliberale EU-Konkurrenzregime führt, in dem wir unsere Überlegungen
- dass es auch anders geht, nämlich in einem Solidarstaat Österreich, der sich aus dieser neoliberalen Zwangsjacke befreit.
Wir laden dazu zur Diskussion ein, wie wir einen solidarischen Ausweg aus der Krise erkämpfen können. Wir freuen uns über Diskussionsbeiträge.
Eckpunkte eines Solidarstaats Österreich
Diese sieben Punkte spiegeln in geraffter Form den bisherigen Diskussionsstand innerhalb der Solidarwerkstatt. Die Diskussion darüber ist bei uns im Fluss, über Diskussionsbeiträge dazu freuen wir uns.
EU Mitgliedschaft - eine Bilanz
Beim EU-Beitritt 1994 wurde den Menschen vieles versprochen. Wir bringen eine kurze Bilanz, die sich von der regierungsamtlichen EUphorie etwas unterscheidet.
Solidarsta.At statt EU Konkurrenzregime
Am So, 15. Mai 2011 veranstalten Solidarwerkstatt Österreich und die MigrantInnenorganisation DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine) gemeinsam einen Umzug vom Haus der EU zum österreichischen Parlament (Treffpunkt 14 Uhr, (Wipplingerstraße 35, 1010 Wien). Das Motto: "Solidarsta.At statt EU-Konkurrenzregime!".
Hier der Aufruf für diese Aktion.
Nicht weiter über den EU Ausstieg schweigen!
Selbst ÖGB-Chef Foglar klagt mittlerweile, dass “die EU-Kommission Europa zu einer neoliberalen Spielwiese” macht. Wenn wir ernsthaft von der Überwindung des Neoliberalismus reden wollen, dürfen wir nicht weiter über den EU-Austritt schweigen.
Fliegende Kameras
Erdacht – geschaffen, um den Terrorismus, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen – zu unser aller Sicherheit – so behauptet die EU! Knapp vorbei ist auch daneben! Vorratsdatenspeicherung, Indect, Antimafiaparagrafen wollen die Möglichkeit schaffen, alle Menschen lückenlos zu überwachen und nehmen damit alle BürgerInnen unter Generalverdacht – jede/r wird verdächtig; aber jene, die angeblich verfolgt werden sollen, die Verbrecher, verfügen über ausreichendes know how und finanzielle Mittel, um sich den von der EU entworfenen Überwachungsmaßnahmen zu entziehen.
Glatzen und Maßanzüge
In vielen europäischen Ländern sind rechtsextreme Parteien auf dem Vormarsch. Auch in Österreich. Nach jedem neuen Wahlerfolg der äußersten Rechten beklagen VertreterInnen der politischen Mitte diese Entwicklung. Dabei ist es oft genau diese politische Mitte, deren neoliberale Politik den Rechtsextremen die Stimmen zutreibt. Von Bernhard Golob.
wo unrecht zu recht wird, wird widerstand zur pflicht!"
Schlussplädoyer Chris Moser, Viertangeklagter im sogenannten "Tierrechtsprozess".
Dieses Plädoyer wurde am 1. April um etwa 19.05. im Schwurgerichtssaal Wr. Neustadt vorgetragen, und endete mit Beifall des Publikums.
"heute ist der 1. april, fast 3 jahre sind seit meiner verhaftung, am 21. mai 2008 - dem tag , an welchem ich von bewaffneten polizisten meinen weinenden kindern und meiner völlig verzweifelten frau entrissen wurde, vergangen."
Die nächste EU-Neoliberalismus-Lawine
Beim EU-Gipfel im März wurden eine Reihe Maßnahmen zur Verschärfung des neoliberalen EU-Regimes beschlossen. Damit droht eine neue Welle von Sozialabbau, Lohndruck und Privatisierung. Gegenwehr und Alternativen sind notwendig! Die Solidarwerkstatt lädt am 15. Mai zu einem Umzug vom Haus der EU zum Parlament ein. Motto: "SolidarstaAt statt EU-Konkurrenzregime!"
Schulter an Schulter gegen Rassismus - darum: "Fremdenrechtspaket nicht annehmen!"
In der nächsten Nationalratssitzung im April soll die Novelle des Fremdenrechts mit weiteren Verschärfungen beschlossen werden. Bereits 17-jahrige dürfen demnach in Zukunft für 10 Monate in Schubhaft weggesperrt werden. Der Verein DIDF und die Solidarwerkstatt appellieren in ihrer gemeinsamen Erklärung an die österreichischen Abgeordneten des Nationalrats dieses Unrechtspaket an das Innenministerium zurückzuschicken. Demonstration gegen das Unrechtspaket am Mittwoch, 27. April in Wien.
Plus: Kommentar zur Fremdenrechtsnovelle von Christian Schörkhuber (Volkshilfe OÖ)
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Nächste Termine
| 11 Apr 2026 14:00 Uhr Demonstration "Kein Rüstungsexport für Völkermord!" (Wien) |
| 12 Apr 2026 10:00 Uhr Radeln auf der Autobahn (Linz) |
| 17 Apr 2026 16:00 Uhr Demonstration: "ZUKUNFT STATT A26-AUTOBAHN!" (Linz) |
| 17 Apr 2026 18:00 Uhr Gplus OÖ: Salongespräche #38 Österreichs Verantwortung im Lichte des Völkerrechts (Linz) |
| 18 Apr 2026 15:00 Uhr Kundgebung: Au statt Autobahn! (Wien) |
| 26 Apr 2026 14:00 Uhr Wandern für den Frieden - auf den Spuren der Bauernrevolte vor 400 Jahren, Vöcklamarkt |
| 26 Apr 2026 19:00 Uhr Lichter-Für-Den-Frieden-Kundgebung, Linz |
| 26 Mai 2026 16:30 Uhr Kleines Antifa-Netzwerktreffen (Linz) |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |
| 04 Jun 2026 12:00 Uhr Seminar Bedrängnis und Zuversicht |