Wenig schmeichelhafte Bewertung der Neuen Reifeprüfung seitens der LehrerInnen
Monatelang wurde österreichweit an den Standorten der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) von den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern der erste Durchgang der Neuen Reifeprüfung ausgewertet. An einem Standort in Wien, dem GRG 21, Schulschiff Bertha von Suttner, mündeten diese Aktivitäten in einen offenen Brief an die damalige Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek und an den amtsführenden Präsidenten des Stadtschulrats für Wien Jürgen Czernohorszky, in dem die wichtigsten Erfahrungen mit der Neuen Reifeprüfung dargelegt und daraus konkrete Forderungen abgeleitet wurden. Der Wortlaut des Briefes, den wir hier dokumentieren, fand die Unterstützung von 97 Prozent der Kolleginnen und Kollegen des Standorts.
EU contra Kollektivverträge
Die EU-Kommission hat offen gesagt, worauf ihre Politik abzielt: „Schwächung der Verhandlungsmacht der Gewerkschaften“. Und sie hat auch eines ihrer Hauptmittel dafür erläutert: „Dezentralisierung“ der Lohnverhandlungen (1). Denn die Kapitalseite weiß sehr genau: Je besser es ihr gelingt, die Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen von einer gesamtnationalen bzw. Branchenebene auf eine betriebliche bzw. individuelle Ebene zurückzustutzen, desto wehrloser sind die einzelnen Belegschaften bzw. die einzelnen ArbeitnehmerInnen der Übermacht der Kapitalseite ausgeliefert.
Jetzt CETA stoppen!
Die EU-Kommission macht Druck, um CETA so rasch wie möglich zu unterzeichnen. Umso wichtiger ist jetzt unser Widerstand.
Werkstatt-Radio Mai 2016: Ist eine Sicherung der Mindestsicherung zu viel des Guten?
Eine der reichsten Nationen auf Mutter Erde ist Österreich und dessen größter Industriestandort ist Oberösterreich. Diesen Reichtum produzieren Lohnabhängige, welcher immer weniger davon bekommen. So wenig, das es oft nicht mehr reicht, auch in Oberösterreich. Nicht für Reichtum, sondern für das nackte Überleben. Egal wie lange die Menschen hier leben, ein fürsorgliches Leben muss gewährleistet sein, aus Solidarität. Warum soll das nicht möglich sein? Ist etwa nicht genug produzierter Reichtum vorhanden? Arbeiten wir zu wenig, oder arbeiten gar zu viel? Warum? Fragen die nach Antworten suchen. Wir berichten von der Demonstration "Hände weg von der Mindestsicherung" am 10. Mai in Linz. Musik: Oberösterreichisches Gegentonorchester
Redaktion: Rudi Schober
Werkstatt-Radio Mai 2016 auf Radio FRO. Hier zum Nachhören:
https://cba.fro.at/317813
Unserem Ringen um Befreiung Raum geben!
Bereits zum fünften Mal veranstalteten die Solidarwerkstatt und die MigrantInnenorganisation DIDF die Kundgebung „SolidarstaAt statt EU-Konkurrenzregime!“ vor dem Parlament, diesmal am 22. Mai 2016. Diese Veranstaltung findet immer an einem Sonntag rund um den 15. Mai statt, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages, der im Jahr 1955 die Grundlage für die Unabhängigkeit und Neutralität Österreichs legte und Antifaschismus als Verfassungsauftrag der 2. Republik verankerte. Denn gerade diese Fundamente der 2. Republik kommen seit dem EU-Beitritt zunehmend unter die Räder.
Mehr als 700 Menschen demonstrierten gegen die Kürzung der Mindestsicherung!
Hände weg von der Mindestsicherung!" war die Losung unter der mehr als 700 Menschen am 10. Mai in Linz gegen die Kürzung der Mindestsicherung demonstrierten!
EPA: „Ein Handelssystem, wie Krieg gegen die Armen“
In Kooperation mit anderen lädt die Solidarwerkstatt ein zu Vortrag und Diskussion mit Dr. Boniface Mabanza zum European-Partnership-Agreement (EPA) - dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und 48 Afrikanischen Staaten. Am Di, 7.6.2016, 19:00, Cardijn-Haus, Kapuzinerstr. 49, 4020 Linz und am Mi, 8.6.2016, 19:00, Gudrunstr. 133, 1100 Wien.
Menschen mit Behinderung im Stich lassen? - das geht gar nicht!
"Menschen mit Behinderung im Stich lassen - das geht gar nicht!" riefen zahlreiche Menschen in Linz bei der Demo am 18. Mai 2016, zu der die Plattform "Für eine Bedarfsgerechte Assistenzen in Oberösterreich" aufgerufen hatte.
Griechenland: "Wir können ohne EU und Euro leben!"
Das "Linke Jugendnetzwerk" ARDIN ist eine Organisation griechischer Jugendlicher und Studierender. ARDIN, die bei den jüngsten Studierendenwahlen 16% der Stimmen erreichte, spricht sich klar für den Austritt aus der EU aus, die für immer mehr Jugendliche Prekarität und Arbeitslosigkeit bedeutet. Hier die Übersetzung eines aktuellen Flugblatts von ARDIN.
Richtungsentscheidung?
Schaut man etwas näher auf die Bundespräsidenten-Stichwahl hin, so sieht man: Von Richtungsentscheidung keine Spur. Die Solidarwerkstatt lädt am 22. Mai dazu ein, unter der Losung "SolidarstaAt statt EU-Konkurrenzregime!" das antifaschistische und friedenspolitische Erbe der 2. Republik lebendig zu halten.
Mühlkreisbahn in größter Gefahr
Während der FPÖ-Verkehrslandesrat vorgibt, die Mühlkreisbahn als Volleisenbahn erhalten zu wollen, arbeitet der Linzer FPÖ-Verkehrsstadt an der Demontage der Mühlkreisbahn. Die Entscheidung, ob wir die Mühlkreisbahn retten und attraktivieren können, fällt mit dem Neubau der Eisenbahnbrücke.
Aktiv werden
Nächste Termine
| 16 Sep 2026 18:00 Uhr Veranstaltung: "1936-2026: No Pasaran! 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg. 90 Jahre Internationale Brigaden" (Linz) |
| 18 Sep 2026 14:00 Uhr PARK(ing) day - Straßenfest in der Hafnerstraße (Linz) |
| 20 Sep 2026 18:00 Uhr Friedensfest (Linz) |
| 21 Sep 2026 18:00 Uhr Kundgebung am Weltfriedenstag (Wien) |
| 24 Sep 2026 18:00 Uhr Rote Karte für Völkermord - Protestaktion zum Fußballspiel Österreich - Israel (Linz) anlässlich des Nations League Fußballspiels Österreich – Israel (Linz) |
| 26 Sep 2026 11:00 Uhr Vollversammlung der Solidarwerkstatt Österreich (Linz) |
| 27 Sep 2026 11:00 Uhr Ausflug mit der Mühlkreisbahn (Linz) |
| 27 Sep 2026 17:00 Uhr Veranstaltung: KI in der Militärtechnik (Wien) |
| 02 Okt 2026 18:00 Uhr Einladung zur Beratung: "Jetzt Aufstehn!" (Linz) |
| 03 Okt 2026 09:30 Uhr Friedensrepublik Österreich im Heimatland Erde (Mettmach) |
