"... noch nie war ich von politischen Aussagen, die Sie machten, so betroffen"
Mit diesen Worten beginnt ein Offener Brief, den die eh. ÖGB-Vizepräsidentin Irmgard Schmidleithner an den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer richtet. Anlass dafür ist dessen Rechtfertigung für die von der schwarz-blauen Landesregierung geplanten massiven Einschnitten bei der Mindestsicherung.
Überholtes Relikt aus dem ständischen 19. Jahrhundert
Am 2. Februar 2016 veranstaltete die Bildungsinitiative OÖ eine Demonstration unter dem Motto "Gemeinsame Schule! Demokratische Schule! Mehr Geld für Bildung!" Einer der RednerInnen war Renate Brunnbauer (Personalvertreterin der Kritischen unabhängigen LehrerInneninitiative kuli-UG). Wir bringen hier ihre Rede.
Der Körper als Ware. Feministische Interventionen.
Lisbeth N. Trallori präsentiert ihr neues Buch "Der Körper als Ware. Feministische Interventionen" am 9.3.2016, 19h im Ernst Koref Heim , Prunerstraße, 4020 Linz.
Seit der ökonomischen Durchdringung des Körpers und seiner Definition als „Humankapital“ wird mit vielfältigen Angeboten des Biokapitalismus geworben: Von der Veredelungschirurgie des Ich-Körpers bis zu den Designer-Embryonen, von den Organbanken bis zu den kryokonservierten Körper(teilen), die als Lifestyle-Produkte gelten. Alles wird der Logik des Kalküls unterworfen. Zusätzlich profitieren Bio-Tech-Konzerne von Pflanzen- und Tier-Ressourcen, die einer zunehmenden Patentierung unterliegen.
„Der Körper als Ware“ ist eine Streitschrift wider die Ausbeutung, totale
Liberalisierung und Durchkapitalisierung menschlicher Körper.
254 Seiten, Format 12x17, 19.90 €
ISBN: 978385476-640-7
Zu bestellen bei:
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Sozialstaat statt EU-Fiskalpakt
Die Vorstöße, bei den Schwächsten zu kürzen, werden immer heftiger. Der Hintergrund: Österreich hat in den letzten Jahren mehreren EU-Verträgen und Verordnungen zugestimmt (Fiskalpakt, Six-Pack, Two-Pack,...) und damit seine Budgetsouveränität aufgegeben. Dem wurde ein innerösterreichischer Stabilitätspakt aufgesetzt. Dieser „Stabilitätspakt“ zwingt Oberösterreich dazu, im Jahr 2016 bereits Überschüsse zu erwirtschaften.
Werkstatt-Radio Februar 2016: Ukraine - eine kommentierte Chronologie
Ukraine, zerrieben zwischen zwei Großmächten. Wenn eigenständige Politik und Unabhängigkeit keinen sozialen Ausgleich garantiert, ist Feuer am Dach. Dann kann es zur Katastrophe kommen, wenn Interessen von außen einwirken. Das Ablehnen eines EU-Freihandelsabkommen führte für die Ukraine zu solch einer Katastrophe. Die EU bediente sich dabei der Hilfe rechtsextremer und faschistischer Paramilitärs, wobei sie auf die unheilvolle Kontinuität deutscher Außenpolitik aufbauen konnte. Der Staat Ukraine verfällt damit zusehends, das soziale Elend und politische Spaltung des Landes wird als Preis für europäischen Freihandel akzeptiert. Wir versuchen dazu eine kommentierte Chronologie.
Redaktion: Rudi Schober
Musik: J.S.Bach Trisonata
Turjan Aylahn Tatjinar
Auf Radio FRO (Febr. 2016). Die Sendung zum Nachhören: http://cba.fro.at/306573
Kein Platz für Rheinmetall in (Ober-)Österreich!
Im oberösterreichischen Rüstorf/Schwanenstadt produziert Rheinmetall, einer der größten deutschen Rüstungskonzerne, Kriegsmaterial für Armeen und Mächte, die maßgebliche für das aktuelle Kriegs- und Flüchtlingsleid verantwortlich sind. In einem Offenen Brief an die politisch Verantwortlichen im Bund und Land fordert die Solidarwerkstatt: "Kein Platz für Rheinmetall in (Ober-)Österreich!"
Flaschenhals Pyhrnbahn zweigleisig und schnellzugtauglich machen!
Die Eisenbahnverbindung zwischen Graz und Linz, der zweit- und drittgrößten Stadt in Österreich, ist völlig ungenügend. Wenn wir den Klimaschutz ernstnehmen wollen, muss diese Strecke endlich durchgehend zweigleisig und schnellzugtauglich gemacht werden, fordert Heinrich Höbarth und lädt zum 3. Treffen der Initiative Pyhrnbahn am 22. Februar 2016 nach Rohr ein.
Bitte unterstützen: Smart Meter Nein Danke!
Machen wir es wie die Niederlande! Keine Smart Meter in Österreich! Denn diese neuen Strommessgeräte ermöglichen die umfassende Bespitzelung unseres Lebens, sie sind teuer und hochgradig anfällig für Missbrauch, sie gefährden unsere Gesundheit und die Umwelt. Diese Aktion kann jetzt auch online unterstützt werden. Bitte unterschreiben und weiterverbreiten!
Einladung zur Friedensberatung am 17.2. in Wien
Einladung zur Friedensberatung am Mittwoch, 17. Februar 2016 in Wien. Ort: DIDF-Lokal (Gudrunstraße 133, 1100 Wien), Beginn: 18 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Flucht nach vorne
Wir erleben in Europa einen besorgniserregenden Rechtsrutsch, ausgelöst und vorangetrieben durch ein uraltes Herrschaftsinstrument: die Ethnisierung des Sozialen. Insbesondere das Flüchtlingsleid wird gnadenlos instrumentalisiert, um die Zentralisierung, Hierarchisierung und Militarisierung in der EU voranzutreiben.
Explosives Libyen-Mail: Krieg gegen gesamtafrikanische Währung
Ein explosives Mail an die US-Außenministerin Hillary Clinton gibt Einblick in die Hintergründe für den verbrecherischen Bombenkrieg gegen Libyen im Jahr 2011.
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| 24 Feb 2026 16:30 Uhr Aufruf zur Mahnwache Völkerrecht statt Faustrecht! (Linz) |
| 04 Mär 2026 18:00 Uhr Aktionstreffen Frieden und Neutralität (Wien) |