Humanitäre Visa! Sofort!
Menschen sterben nicht nur in den Krisenregionen oder bei der Fahrt übers Mittelmeer, sondern auch wenn sie bereits in Europa sind. Verantwortlich dafür ist die zynische EU-Dublin-Verordnung. Sie zwingt Flüchtlinge in jenem Land in Europa ihren Asylantrag zu stellen, in dem sie zum ersten Mal europäischen Boden betreten haben. Auch wenn es dort überhaupt keine Voraussetzungen dafür gibt. Auch wenn sie dort überhaupt nicht hin wollen. Das zwingt Hilfesuchende dazu, auf illegalem Weg in die Zielländer zu kommen. Ein gutes Geschäft für kriminelle Geschäftemacher. Die Solidarwerkstatt fordert deshalb von der Bundesregierung:
- die sofortige Erteilung humanitärer Visa
- die sofortige Aufkündigung der EU-Dublinverordnung
- den sofortigen Ausstieg aus der EU-Grenzschutzagentur Frontex
- eine menschenwürdige Behandlung von Schutzsuchenden in Österreich
Schluss mit der österreichischen Beteiligung am EU-Krieg gegen Flüchtlinge!
PETITION: Unser Gesundheitssystem braucht mehr!
Die momentane Arbeitssituation des Personals im Gesundheitssystem ist katastrophal. Schwerer Personalmangel, andauernde Überlastung und systematische Unterbezahlung sind nur einige der Probleme, die in Österreichs Spitälern alltäglich sind. Diese Zustände wirken sich direkt negativ auf die Qualität der PatientInnenbetreuung und die Untersuchungs- und Behandlungsintensität in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen aus - die Pflege teilweise schwer kranker Menschen muss auf ein Minimum reduziert werden, die Wartezeiten auf teilweise extrem wichtige Untersuchungen steigen. Die KIV/UG hat daher die Petition "Unser Gesundheitsystem braucht mehr!" gestartet. Bitte unterstützen und weiterverbreiten!
VIDEO: Verkehrswende jetzt - statt Transitlawine und Verkehrshölle im Großraum Linz
Sündteure, monströse Straßenprojekte drohen Linz noch stärker in eine Verkehrshölle zu verwandeln: Westring, Ostumfahrung, 10-spurige Autobahnbrücke. Gleichzeitig soll die Mühlkreisbahn auf die Hälfte der derzeitigen Länge verkürzt werden. Es rührt sich Widerstand gegen diese umwelt- und menschenfeindliche Verkehrspolitik. Rudi Schober im Gespräch mit VerkehrsaktivistInnen. Ein Video der Solidarwerkstatt.https://www.dorftv.at/video/23254
Ukraine ermöglicht die Stationierung westlicher Atomwaffen
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist es im Juni 2015 in der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament, zu einem brandgefährlichen Beschluss gekommen.
Frieden und Neutralität statt EU-Militarisierung!
Nach einem mehrmonatigem Diskussionsprozess im Rahmen der Plattform "60 Jahre Neutralität" haben FriedensaktivistInnen aus verschiedenen Gruppen und Initiativen den Aufruf "60 Jahre Neutralität: Friede und Neutralität statt EU-Militarisierung!" beschlossen. Auf Grundlage dieses Aufrufs werden wir am 26. Oktober 2015 - dem 60. Jahrestag der Beschlussfassung der immerwährenden Neutralität - in Wien eine Straßenaktion durchführen. Ort: Burgtheater, Ecke Universitätsring/Josef Meinrad-Platz; Beginn: 14 Uhr.
Bankrott des Links-Europäismus
Auszug aus einem Beitrag von Stathis Kouvelakis in Jacobin-Magazin. Stathis Kouvelakis ist Mitglied des Zentralkomitees von Syriza und der „Linken Plattform“ innerhalb von Syriza.
Dossier: Smart Meter - NEIN DANKE!
Die Regierung will alle Haushalte mit neuen „intelligenten“ Stromzählern, den sogenannten „Smart Metern“ beglücken. Damit droht eine neue Form der Totalüberwachung der BürgerInnen. Doch durch Proteste könnte die gesetzliche Möglichkeit für ein „opting out“ durchgesetzt werden. Wir können also die Installierung dieser Spione in unseren Haushalten verweigern. Nützen wir diese Möglichkeit! Wehren wir uns gegen die Bespitzelung unserer Lebensgewohnheiten!
Hiroshima und Nagasaki mahnen!
Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 70. Mal. Aus diesem Anlass fordert die Solidarwerkstatt Österreich:- den sofortigen Austritt Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag!
- ein Ende der Unterordnung Österreichs unter die EU-Militarisierung!
- die Ächtung des Einsatzes von Waffen aus abgereichertem Uran!
- glaubwürdige Initiativen für eine vollständige Abrüstung von ABC-Waffen!
Der Euro das Problem nein, die Katastrophe! Und Griechenland ist der Beweis.
"Für jeden Menschen, der die Augen offen hielt, war klar: Bei einem Verbleib Griechenlands im Euro ist ein Aufschwung, eine Revitalisierung des Lands unmöglich. Beides zusammen ist ökonomisch unvereinbar; und es war politisch undenkbar."Erklärung des Personenkomitees EUROEXIT zur Situation in Griechenland.
Die Lehren aus dem Debakel in Athen ziehen
Diese Ereignisse in Griechenland machen fassungslos, sie sollen uns aber nicht handlungsunfähig machen. Voraussetzung dafür, dass fortschrittliche Kräfte wieder an Handlungsfähigkeit gewinnen, ist es, die richtigen Lehren aus diesem Debakel zu ziehen.
Muss nun Griechenland ein guter Europäer werden?
Oder ist der Euro das Problem und der Austritt die Lösung?
Wenige Tage vor dem Referendum nahm für die Solidarwerkstatt Boris Lechthaler in Griechenland an einer großen internationalen Konferenz teil. Dabei wurden persönliche Eindrücke gesammelt und fortschrittliche EU-Kritiker und Euro Gegner kamen zu sehr Interessanten Ergebnissen. Hören Sie in dieser Sendung davon.
Und nochmals ja, ein guter Europäer achtet die Stabilität des Euro und hält alle Verträge ein, und sollte er dabei Verhungern und Zugrunde gehen, war er ein guter Europäer.
Werkstatt-Radio auf Radio FRO - Juli 2015
Redaktion: Rudi Schober
Musik: Bo Moonlight
Hier die Sendung nachhören: http://cba.fro.at/292120
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Nächste Termine
| 19 Jun 2026 -All Day Selbstorganisierte Befragung der BürgerInnen zur Verkehrspolitik in Linz |
| 19 Jun 2026 19:00 Uhr Filmvorführung: "Kids under fire" (Linz) |
| 19 Jun 2026 -All Day Selbstorganisierte Befragung der BürgerInnen zur Verkehrspolitik in Linz |
| 20 Jun 2026 12:00 Uhr AMAK-Aktion: "Kriegstreiber stoppen!" (Wien) |
| 07 Jul 2026 18:00 Uhr Plenum der Solidarwerkstatt Österreich (Linz) |