Zahlen, Daten und Fakten zum Pflegenotstand in Österreich
Pflegenotstand in Österreich heißt: Hohes Armutsrisiko, Überlastung der Familien, Zwei-Klassen-Pflege, Ausbluten der Gemeindefinanzen. Das bestätigt uns: Dieses Pflegesystem muss geändert werden, die Pflege gehört in die Sozialversicherung eingebunden! D.h. ähnlich wie bei der sozialen Krankenversicherung muss jeder Mensch im Bedarfsfall Anspruch auf die erforderlichen, qualitativ hoch stehenden Pflegeleistungen haben. Ebenso wie eine gute Kranken- oder Unfallbehandlung darf auch eine gute Pflege nicht von der Dicke der Brieftasche abhängig sein.
Endlich menschenwürdige und bedarfsgerechte Pflege ermöglichen!"
Interview mit der Pflegeexpertin und Werkstatt-Aktivistin Tanja Kaizar (Wien) über die Situation der Pflege in Österreich. Sie fordert die Finanzierung der Langzeitpflege durch die Sozialversicherung und berichtet über positive Erfahrungen aus Dänemark. Ihr Grundsatz: Es kommt nicht nur drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.
Überwachungsstaat: "Hineinfilmen bis in die Wohnungen"
Eins fügt sich ins andere: Ausufernde Videoüberwachung, Kontrolle und Speicherung aller elektronischen Datenströme, Observierung durch Drohnen aus der Luft - am Ende steht ein ausufernder Überwachungsstaat und der Generalverdacht gegenüber der gesamten Gesellschaft. Was gestern noch Sience Fiction war, droht zunehmend Realität zu werden.
Saatgut: Vielfalt in Gefahr!
Droht den Pflanzentauschmärkten im Jahr der Biodiversität das Aus? Mit der Umsetzung der EU-Erhaltungssortenrichtlinie droht die Privatisierung freier Saatgutsorten. Die ErhalterInnen sind empört und fordern eine sofortige Überarbeitung der Durchführungsbestimmungen. Im Anhang dieser Medieninformation findet sich auch die "Grazer Erklärung: Freiheit für Vielfalt", verabschiedet beim 5. Europäischen Saatguttreffen im März 2010 in Graz.
Veranstaltung "Gemeindedemokratie statt Bevormundung"
Den Solidarstaat über die Gemeinden organisieren: Direkter Mittelzufluss - demokratische Bezirkshauptmannschaften - Bundesgemeinderat
Mittwoch, 12. Jänner 2011
Eine Fernsehlifediskussion der Solidar-Werkstatt mit Prof. Hans Hautmann,
Zeithistoriker (Universität Linz) und aktiven GemeinderätInnen
im Rahmen der Dorfgespräche bei Dorf TV, Hauptplatz 5
(Finanzgebäude Ost), Linz, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei!
HIER der Film auf Dorf-TV vom 12.01.2011
Offener Brief "EU-Battelgroups - Nicht in unserem Namen!" wird übergeben
Innerhalb kurzer Zeit haben hunderte Menschen den Offenen Brief "EU-Battlegroups - Nicht in unserem Namen!" an die Nationalrats-Abgeordneten unterschrieben. Am 21. Dezember veranstaltete die Solidarwerkstatt unter diesem Motto eine Mahnwache vor dem Parlament, um den Abgeordneten diesen Brief persönlich zu überreichen. Der Widerstand gegen die Militarisierung Österreichs muss weitergehen!
Beispielloser Kahlschlag im Schienenverkehr
Ab Dezember 2010 wird der Bahntransport jährlich um 1,8 Millionen Zug-Streckenkilometer geschrumpft. Durch Auflassen bzw. Verteuerung von 135 Güterverladestationen rechnet man mit jährlich mehr als 400.000 zusätzliche LKW-Fahrten. Die Warnungen des Chefs der Eisenbahngewerkschaft vor der EU-Liberalisierung im Schienenverkehr bewahrheiten sich dramatisch. Die Solidarwerkstatt setzt die BürgerInnen-Initiative Höchste Eisenbahn fort.
"Das heißt im Klartext, dass viele Menschen unversorgt bleiben"
Das Land Oberösterreich kürzt bei Sozialvereinen 33% im Bereich der psychosozialen Betreuung. Über 100 MitarbeiterInnen dieser Einrichtungen sind von Kündigung bedroht. Deshalb wird am 13. und 14. Dezember ein Warnstreik bei Pro Mente und Exit Sozial statt. Das WERKSTATT-Blatt (guernica) befragte Monika Czamler, Leiterin des psychosozialen Notdienstes bei der Pro Mente, zu den Folgen des (Psycho-)Sozialabbaus.
ÖGB-Spitzenvertreter stimmen für einschneidende Einschränkung der ArbeitnehmerInnen-Mitbestimmung
Am 17. November 2010 beschloss der Nationrat eine Novelle zum Arbeitsverfassungsgesetz, die eine deutliche Verschlechterung bei der Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen zur Folge hat. ÖGB-Spitzenfunktionären war wieder einmal das Partei- und Regierungshemd näher als der Gewerkschaftsrock - und stimmten für die Regierungsvorlage oder gingen auf Tauchstation.
Unterschriftenaktion gegen Kahlschlag des Landes OÖ bei psychosozialer Betreuung
Das Land Oberösterreich will bei den schwächsten Menschen in unserer Gesellschaft sparen. In den Bereichen psychosoziale Betreuung sollen bei den Sozialvereinen Pro Mente, Exit Sozial und Arcus-Sozialnetzwerk 33% gekürzt werden. Bis zu 100 Beschäftigte in diesen Bereichen stehen vor der Kündigung. Helfen Sie mit Ihrer ONLINE-Unterschrift mit, diesen inhumanen Unsinn zu verhindern!
2000 Personen bei der Linzer Demonstration Weg mit dem Belastungspaket gemeinsam für die Zukunft
2.000 Menschen demonstrierten am 19. November in Linz unter der Losung „Weg mit dem Belastungspaket – gemeinsam für die Zukunft“ am 19. November in Linz. Die Plattform gegen das Belastungspaket bestehen aus Sozialvereinen, Studierenden, ArbeitnehmerInnen, NGOs, MigrantInnen und SchülerInnen organisierte diese erfolgreiche Demonstration gegen den Budgetplan der Bundesregierung und deren Auswirkungen im Bundesland Oberösterreich. Wir bringen die Medieninformation der Plattform und die Rede von Boris Lechthaler (Solidarwerkstatt Österreich). Ein schönes Video über die Demo gibt es hier.
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Nächste Termine
| 12 Jun 2026 12:30 Uhr Hofgeflüster – Extraktivismus, Widerstand und Rohstoffpolitik in Kolumbien (Linz) |
| 12 Jun 2026 15:00 Uhr Protestkundgebung: Erst denken dann entscheiden! Nein zum Stromfresser Google! (Kronstorf) |
| 14 Jun 2026 09:45 Uhr Wandern für den Frieden (Traisen) |
| 19 Jun 2026 -All Day Selbstorganisierte Befragung der BürgerInnen zur Verkehrspolitik in Linz |
| 19 Jun 2026 19:00 Uhr Filmvorführung: "Kids under fire" (Linz) |
| 19 Jun 2026 -All Day Selbstorganisierte Befragung der BürgerInnen zur Verkehrspolitik in Linz |
| 20 Jun 2026 12:00 Uhr AMAK-Aktion: "Kriegstreiber stoppen!" (Wien) |
| 07 Jul 2026 18:00 Uhr Plenum der Solidarwerkstatt Österreich (Linz) |