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Die AK-Wien hat eine Studie zur Smart-Meter-Einführung erstellt, um eine „konsumentInnenfreundliche Lösung“ für die Einführung der umstrittenen Stromzähler zu finden. Diese Studie bestätigt einerseits die Kritik an den „intelligenten Messgeräten“, greift andererseits aber in die Trickkiste, um die Vorgaben der EU-Richtlinie nicht in Frage stellen zu müssen. Die KonsumentInnen werden dabei über den Tisch gezogen.

smart meter kleinFrau Eveline Steinberger Kern startet mit der Firma „Blue Mind“ im Smart-Meter-Geschäft durch. „Smarte Connections“ zu Industrie und Politik sind dabei wohl sehr behilflich. Ihr Geschäftsmodell: Die durch den Überwachungsstromzähler gesammelte Datenflut über Verhalten und Lebensweise der StromkonsumentInnen soll für die Energiekonzerne gewinnbringend aufbereitet werden.

siemens euEin kleiner Blick hinter die Kulissen zeigt: Hinter der Einführung des fragwürdigen Überwachungsstromzählers Smart Meter steht beinhartes Polit-Lobbying. Der Industrie winkt ein Bombengeschäft.

smart meter nein danke infotischDie oberösterreichische Energie AG und die Linz AG gehören österreichweit zu den Scharfmachern, wenn es darum geht, den KundInnen ein rechtskonformes Opting-out vom Smart Meter zu verweigern, sprich sie wollen – oft unter Androhung von Klagen oder Stromabsperren – auf Biegen und Brechen die Smart Meter einbauen.

elektroschrottDer Herr Bundesminister empfahl nach einer Kosten/Nutzenanalyse die zwangsweise Einführung des Überwachungsstromzähler Smart Meter. Grundlage dafür ist eine zweifelhafte Studie von Price Waterhouse Cooper.